OPTIMISTISCH TROTZ MARKTSITUATION IN SCHWIERIGER ZEIT

Allgemein | 15. September 2013

Burgbacher und FDP-Kandidatin Wolber bei Plocher und Kitzlinger

Textil und Möbel war in den 80-er Jahren ein wichtiger Wirtschaftsbereich in der Region Rottweil / Balingen. Von diesem südlichen Zentrum ist als mittelständischer Betrieb nur noch Plocher Möbelelemente in Vöhringen übriggeblieben. Die Geschäftsführer Axel Plocher und Frank Busch informierten die FDP-Politiker über die Geschichte und die derzeitige wirtschaftliche Situation.

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Im Detail erläuterten Frank Busch (li) und Axel Plocher (4.v.li) den FDP-Politikern Dieter Kleinmann, Ernst Burgbacher und Mechtild Wolber die Konzeption des Möbelelenteherstellers. (Bild: Rack)

Die als Fenstergeschäft gegründete Firma hat sich von der Schreinerei zum Möbel-Zulieferbetrieb entwickelt und hat mittlerweile 100 Mitarbeiter. Zum richtigen Zeitpunkt die richtige Idee, als eine der Ersten spezialisierte sich das Unternehmen um Ummantelungen. So gelang eine Nischenbildung, die zum Erfolg wurde. Das Familienunternehmen, das im Bereich Traversen Marktführer ist, hat eine sehr hohe Abhängigkeit von der Möbelindustrie. „Wenn die Möbelindustrie hustet, kriegen wir Lungenentzündung“, charakterisierte Frank Busch die Situation. Trotzdem sind die Geschäftsführer optimistisch, denn die Firma ist gut aufgestellt und sticht mit einer Eigenkapitalquote von 40 Prozent heraus.

Sorgen macht dem Kaufmann Busch die Preisentwicklung im Energiebereich. Zwanzig Prozent stiegen die Energiekosten hochgerechnet in diesem Jahr. Diese Entwicklung muss gestoppt werden. Wirtschaftssekretär Ernst Burgbacher und Mechtild Wolber stimmten dem zu und hoffen, dass über ein gutes FDP-Wahlergebnis die CDU auf diese Linie einschwenkt.

Sorgen bereitet Axel Plocher die Konkurrenz aus Polen, die über EU-Programme subventioniert werden und dadurch einen starken Wettbewerbsvorteil haben. Ein großes Problem ist auch der Fachkräftemangel. Plocher hat derzeit 6 Azubis und versucht so dieses Problem zu meistern. Den eigenen Nachwuchs ausbilden und heranziehen ist nach Burgbacher eine wichtige und gute Entscheidung.

„Individualität ist unsere Stärke“, so beschrieben Otto und Uwe Kitzlinger die Philosophie des Familienunternehmens. Die Ökohausbauer konnten den FDP-Politikern von einer guten Auftragslage berichten. „Nachhaltigkeit und Ausdauer und das richtige Gespür“, so Otto Kitzlinger „zahlt sich jetzt aus“. 40 Mitarbeiter sind beim Spezialisten für ökologisches Bauen beschäftigt. „Ein Geheimnis der guten Entwicklung“, so Uwe Kitzlinger, „ist das wir die Ressourcen nutzen der Mitarbeiter nutzen, die so die Weiterentwicklung des erfolgreichen Unternehmens mitgestalten. Ernst Burgbacher, der aus einem Zimmerbetrieb stammt, war sehr angetan von der Holzbau-Fertigungstechnik des Sulzer Unternehmens.

IMG_5889Einblicke in die ökologische Fertigung der Holzbauelemente erhieltern die FDP-Politiker bei Kitzlingerhaus. V.l. Ernst Burgbacher, Mechtild Wolber, Otto Kitzlinger, Uwe Kitzlinger und Dieter Kleinmann. (Bild: Rack)

 

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