Anmerkung zum Leitartikel von Herrn Wallet in der SZ vom 22.12.17

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Pressemitteilungen | 24. Dezember 2017

Leserbrief zum Leitartikel „Lächerlicher Schwenk“ in der SZ vom 22.12.17 von unserem Mitglied Frank Schwietert

Da sagt Herr Lindner, die FDP würde nach Neuwahlen erneut Sondierungsgespräche für eine neue Koalition aufnehmen, und bekommt dafür von Herrn Wallet sofort das Prädikat „Lächerlicher Schwenk“ verpasst. Ich bin sicher, wenn Herr Lindner gesagt hätte, er werde auf keinen Fall nach Neuwahlen in eine Koalition eintreten, wäre die Reaktion von Herrn Wallet auch nicht positiver gewesen. Die FDP kann es einigen Redakteuren einfach nicht Recht machen. Die von Herrn Wallet vermissten plausiblen Gründe für das Ende der Jamaika-Verhandlungen wurden sowohl von Herrn Lindner, als auch von den Bundestagsabgeordneten der FDP in öffentlichen Veranstaltungen in den Wahlkreisen erläutert, die auch für Herrn Wallet zugänglich gewesen wären, wenn er sich denn informieren wollte.

Übrigens haben weder Herr Wallet, noch seine Redaktionskollegen im Zusammenhang mit dem totalen Meinungswechsel des Herrn Schulz das Wort „Lächerlicher Schwenk“ in den Munde genommen. Wir lernen draus: Wenn die SPD schwenkt, ist das gut, wenn die FDP schwenkt, ist das lächerlich oder um es mit Wilhelm Busch zu sagen: „Wer durch der Argwohns Brille schaut, sieht Maden selbst im Sauerkraut.“