Zunftmeisterempfang 2015 im Klösterle

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Pressemitteilungen | 16. Februar 2015

A herzlich’s Grüß Gott älle Arte vo Narre,
wo die AHA heut wieder fröhlich um sich tut schare.
Zom 5. Mol sen mr scho em Klösterle heut,
des isch fer mi a große Freud.

S’gibt en Haufa ieber des i heit politisch kennt klage
aber dofier send mir heit ja net do,
deshalb sag i jetzt au nix ieber Dauer-Soli,
Kreditaufnahme trotz hoher Steuereinnahmen ond Risiken beim Mindestloh.
Liaber beschrenk i mi uff Themen von hier,
do isch ja au einiges uffgfalle mir.

Früher hot zom Beischpiel dr Weil der Städter Bürgermeister mit HJS
scho an Bayern erinnernde Initialen ghett,
beim Thilo Schreiber kommet mir solche Eigebonge eher net.
Na ja, „Thilo Schreiber“, a „T“ ond a „Sch“ – jetzt wird mir‘s erscht klar,
worom der von Afang a gege die Hesse Bahn war.
T Sch, TSch, TSch der hätts wahrscheinlich viel liaber gsäh,
wär des weiterhin a Dampfzügle gwäh,
wo no mit jedem Meter wo sichs bewegt,
TSch, TSch an da Weiler Schultes erinnert hett.

Wia die Calwer ausgrechnet uff Hesse komme send gibt zunächst au Rätsel auf
denn der hätt den Zug jo wohl eher zom Wegreisen braucht.
Aber halt, dene Schwarzwaldstratege goht’s jo garnet om den Dichter,
die hend denkt an den wo nochher über ihr’n Antrag isch Richter.
Weil dem sei Nachname mit‘m Vorname vom Poeta isch gleich,
gäb des no a Hermanns-Denkmal em Kretschmann-Reich.
So langsam wird au emmer deitlicher, worom die aus Calw ond Schduagert
ihr Standi bis Rennenga net wellat zeiga,
wenn mir des genauer angucke könnet dät des ihr Projekt vergeiga.
Mir fällt dadrzua blooß oi Satz ei:
Hättet dia glei so trickst, hätts geba scho für da Zug bis Weil a dicke
1 ond da wäret ja de meischte von ons durchaus gern dabei.
S’oinzig guate an der Sach isch jetzt hechschtens no,
dass beim Drgega sei sogar en de Rothäuser vo Weil dr Stadt
ond Rennenge zammeschaffe ko.

Uffgfalle isch mir au: Weil der Stadt spart Strom ond schaltet ab –
des geit Angscht vor em Nachtkrabb
bei älle wo no spät uff’m Hoimweg send.
On do drzua ghert halt net bloss amol a kleins Kend
oder etwa die Furchtlose von dr Narrazunft – dene macht des nex aus,
aber z.B. dene Fraue vom Nussbaum wenn se wellet noch Haus;
dia wo s‘ganz Johr über nächtweis dort schaffe deand,
damit mir emmer pünktlich onsere Blättle mit‘m Neueschte ausem Ort leasa kend.

Ond, liaber Johannes Kepler (BM Schreiber) liebe Beigeordnete Widmaier,
noch dieser Reimerei fällt Eich sicher bald au beim Licht a günschtige
ond fer Fraue passende Lösung ein.
Dui Frauen-Quote bei dr Zunft wird au grad diskutiert,
so reine Männer-Veranstaltonge seiet doch recht antiquiert.
Onser FDP macht jo en Hamburg heit gerade en Feldversuch
– vielleicht weil dort d’Männer vor ara Kandidatur ghett hent Schiss?
wia des ausgoht isch allerdings no reacht ogwiss.
Ond em Weiler Gmeinderat sen mir Freie Demokrate Spitze mit 100 %;
aber I glaub, d‘ Brigitte König wär au damit oinig
wenn dia Wählerinne ond Wähler ihr hättet en Compagnon gönnt.
Drom für’d AHA mei Rot: Lassets so wianr grad die Uffteilong hent,
dia Manne em Siebenerrat on dr. Narrkapell on d’Fraue em Ballett.
Hauptsach em Vorstand schaffet se weider guat zamme,
De beschte Ergebnis gibt’s doch emmer do, wo mitanander wirket d‘ Herre ond Dame.
Obwohl wenn i’s so recht bedenk: der Ricki Niederhammer als Balletmäusle
– do wär vermutlich au i gewaltig aus’m Häusle …

Zom Schluss sag i von Herza Dank,
dass mr au heut widder bei Euch genieße dürfet so manchen Schwank.
Bleibet gsond, no a glickselige Fasnet on druff a guats Johr
wensch i Eich älle mit ama donnernda
dreifache AHA, AHA, AHA!