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Marcel Aulila: „Habe noch keine Wohnung in Berlin“

23. September 2017

Marcel Aulila: „Habe noch keine Wohnung in Berlin“

Bundestagswahl: Marcel Aulila

Von Moni Marcel (mm)

Marcel Aulila. Foto: pm

Der 26-Jäh­ri­ge Mar­cel Auli­la hat kla­re Zie­le, „aller­dings hab ich noch kei­ne Woh­nung in Ber­lin.“ Gute Chan­cen rech­net sich der FDP-Kan­di­dat trotz­dem aus, in den Bun­des­tag zu kom­men, immer­hin steht er auf der Lis­te auf Platz 16.

Wie er zur Poli­tik gekom­men ist? „Ich hab frü­her gern SIM-City-gespielt“, ein Com­pu­ter­spiel, bei dem man Städ­te ent­wirft. Und dabei ist dem jun­gen Mar­cel all­mäh­lich klar gewor­den, was das bedeu­tet, dass eine Stra­ße nicht nur eine Stra­ße ist, son­dern dar­un­ter Ver­sor­gungs­lei­tun­gen lie­gen. Und dass sich die Bür­ger nicht gera­de freu­en, wenn man die Steu­ern erhöht. Das Inter­es­se an Kom­mu­nal­po­li­tik war geweckt.

Als er dann nach dem Abitur am Spai­chin­ger Gym­na­si­um nach Fried­richs­ha­fen ging, um Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten zu stu­die­ren, „hat­te ich ein libe­ra­les Umfeld um mich. Da lag es nahe, in die FDP ein­zu­tre­ten.“ Und dann tat er das, was vie­le sei­ner Kom­mi­li­to­nen belä­chel­ten: Er kehr­te in die alte Hei­mat zurück. In den Mona­ten, die er in Mün­chen und Schwe­den ver­brach­te, „wur­de mir klar, dass mir der länd­li­che Raum ein­fach fehlt.“

Er fand Arbeit, grün­de­te den Orts­ver­band der Jun­gen Libe­ra­len, die nach zwei Jah­ren schon 23 Mit­glie­der hat­ten. „Wir haben Voll­gas gege­ben.“ 2014 wur­de er in den Gemein­de­rat gewählt, 2015 zum Vor­sit­zen­den der Lan­des-Julis. Und das alles, wie er betont, ohne beson­de­re Kar­rie­re-Ambi­tio­nen: „Das hat sich ein­fach so ergeben.“

Nun also die Kan­di­da­tur für den Bun­des­tag, bei der er sich durch­aus Chan­cen errech­net. Immer­hin: Erfah­rung in der Kom­mu­nal­po­li­tik hat er schon gesam­melt, und das wünscht er sich eigent­lich für jeden, der im Bun­des­tag sitzt. „Mir ist es uner­klär­lich, wie jemand das machen kann, der noch nie in einem kom­mu­na­len Par­la­ment saß.“ Daher möch­te er auch in Spai­chin­gen wei­ter­ma­chen, soll­te er am Sonn­tag genug Stim­men für Ber­lin bekom­men. Und sei­ne The­men hat er auch schon klar gesetzt: Bil­dungs­po­li­tik kommt an ers­ter Stelle.

Her­un­ter­ge­kom­me­ne Schu­len, „im Spai­chin­ger Gym­na­si­um geht’s noch, aber da ste­hen noch Tages­licht­pro­jek­to­ren“, da muss der Bund ran, das ist für ihn klar. Des­halb muss das Koope­ra­ti­ons­ver­bot weg, damit der Bund sanie­ren kann, wenn die Län­der kein Geld dafür haben. „Das könn­te man gleich am ers­ten Tag machen“, sofern die FDP dann in der Regie­rung mit­mischt. Ver­gleich­ba­re Abschlüs­se, das ist das nächs­te. Er hat es selbst erlebt im Stu­di­um, der Kom­mi­li­to­ne aus Ham­burg, des­sen Mathe­kennt­nis­se nicht über die zehn­te Klas­se der Schwa­ben hin­aus­reich­ten, „und damals gab es noch 13 Klas­sen.“ Das ist für den Ham­bur­ger doof, der dann nach­ler­nen muss, aber auch für den Baden-Würt­tem­ber­ger, der viel­leicht bes­ser ist als der Ham­bur­ger, aber den­noch ein schlech­te­res Abi­zeug­nis hat und daher bei der Stu­di­en­platz­ver­ga­be den Kür­ze­ren zieht.

Breit­band­aus­bau, das nächs­te The­ma: Da soll der Bund sei­ne Antei­le an Post und Tele­kom ver­kau­fen, mit dem Geld wird dann das schnel­le Inter­net für alle finan­ziert. Wich­tig, nicht nur für die Unter­neh­men, son­dern auch, damit die Jun­gen auf dem Land leben wol­len. „Die schau­en heu­te nicht mehr fern“, sie brau­chen Net­flix und Co. Da kommt gleich das nächs­te The­ma: Die GEZ-Gebüh­ren, das muss anders wer­den, fin­det Mar­cel Aulila.

Klar, ARD und ZDF sol­len wei­ter öffent­lich blei­ben, sich aber auch mehr anstren­gen, aktu­el­ler wer­den. Dass bei­de öffent­lich-recht­li­chen Sen­der am Abend des Put­sches in der Tür­kei erst ihre Spiel­fil­me fer­tig lau­fen lie­ßen, wäh­rend N24 längst live aus Istan­bul berich­te­te, geht gar nicht, fin­det der FDP-Kan­di­dat. Ein Ein­wan­de­rungs­ge­setz nach kana­di­schem Vor­bild („das for­dert die FDP schon seit 20 Jah­ren“), das enga­gier­te Immi­gran­ten för­dert, die Unwil­li­gen abschiebt. „Wir brau­chen Rege­lun­gen“, dass Leu­te abge­scho­ben wer­den, die im Beruf oder der Aus­bil­dung ste­hen, gehe nicht. „Wir ste­cken da Geld rein, und dann wer­den sie abgeschoben.“

 

Quelle: NRWZ – Neue Rottweiler Zeitung

Link: https://www.nrwz.de/topnews/marcel-aulila-habe-noch-keine-wohnung-berlin/181179

 

Firmenbesuch: Kraus setzt auf eigene Teilefertigung

LOKALES
20.09.2017al

Kraus setzt auf eigene Teilefertigung

FDP-Politiker besuchen den Spaichinger Maschinenbauer


Firmenchef Joachim Kraus zeigt den Politikern Papiere, die mit einer Maschine gezählt werden und/oder einen Code aufgedruckt bekommen (v.l.): Leo Grimm, Joachim Kraus, Michael Theurer und Marcel Aulila. Foto: Alois Groß

Spaichingen al Politischen Besuch hat die Firma Kraus Maschinenbau GmbH in Spaichingen erhalten: Der Spitzenkandidat der FDP in Baden-Württemberg zur Bundestagswahl, Michael Theurer MdEP sowie der Vorsitzende des FDP-Ortsverbands, Leo Grimm, und FDP-Wahlkreiskandidat Marcel Aulila informierten sich.

Firmeninhaber und Geschäftsführer Joachim Kraus, der kurz vor einer Maschinenabnahme durch die Bundesdruckerei stand, gab einen Überblick über seine noch recht junge Firma, die er am 1. Oktober 2008 gegründet hat. Die damalige Wirtschaftsflaute sei allerdings nicht der günstigste Zeitpunkt dafür gewesen, erinnert sich Kraus. Vor Firmengründung war er bereits zehn Jahre in der Branche tätig.

Mit fünf Personen hatte er begonnen. Anfangs wurde das Gebäude von der Firma Zuführtechnik Leo Grimm gemietet, wobei der hintere Teil sogar untervermietet wurde, da das Gebäude viel zu groß war. Heute, mit 35 Mitarbeitern, platze das Gebäude aus allen Nähten, sodass ein Neubau in unmittelbarer Nähe geplant ist. Der Firmenchef denkt an einen Einzug Ende 2018. Angesprochen auf Zuschüsse, etwa aus dem europäischen Fördertopf, konterte Kraus mit Lachen: „Hilf dir selber, dann weißt du, dass dir geholfen wird.“

Größter Konkurrent in Kanada

Inzwischen sei die Firma Kraus Maschinenbau in gewissen „Nischen“ zum Beispiel in der Pharmaindustrie und Kosmetik weltweit ohne viel Konkurrenten. Der größte sitzt in Kanada.

Die Firma entwickelt Lösungen für das Zuführen, Positionieren, Spenden, Zählen, Vereinzeln von Papier und flachen Produkten bis 30 Millimeter Dicke. Das können einzelne Papierbögen, Etiketten, Broschüren, Booklets, Gruß- und Glückwunschkarten, aber auch Kunststoffprodukte sein. Geht es um den Verpackungsprozess selbst, so sind es Karton- und Faltschachtelzuschnitte, die für weitere Veredelungsschritte vorbereitet werden können, stellte der Firmeninhaber Kraus die Leistungen in einem kurzen Überblick dar.

Um maximale Flexibilität schon im Prototypenbau und später bei der Projektmontage sicherzustellen, wurde 2012 eine eigene Teilefertigung geschaffen. Mit der eigenen Sonderteilefertigung bleibt das Know-How im Haus und Weiterentwicklungen können zeitnah umgesetzt werden. Auch Maschinen für die Bundesdruckerei werden nach Kundenwunsch gebaut, um Papiergeld zu zählen und sortieren.

In der Ausbildung von zum Beispiel Mechatronikern sieht man in der noch jungen Firma gute Perspektiven, um in Zukunft an wirklich gute Facharbeiter zu gelangen.

„Schnelles Internet“ ist essentiell

Auch das „schnelle Internet“ bildete ein Gesprächsthema in der Runde. Vorerst ginge zu Hause allerdings alles schneller als hier in der Firma, stellte Joachim Kraus fest. Eine Verbesserung sei allerdings bereits zugesagt worden. Kostenlos könne man auch kein schnelles Internet bekommen, wie viele erwarten. Man bekomme es, nur müsse man halt bezahlen, denn die Leitungen liegen parat, brachte Leo Grimm ein.

Auf einem Rundgang durch die Firma mit Montage erklärte Joachim Kraus den Gästen die Besonderheiten der verschiedenen Maschinen, die jeweils auf genauen Kundenauftrag angefertigt werden.

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 20.09.2017

Bundestagskandiaten im Porträt: Marcel Aulila (FDP)

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Allgemein, Presseberichte | 21. September 2017

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RegionTuttlingen

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24.08.2017 | Regina Braungart

Bundestagskandiaten im Porträt: Marcel Aulila (FDP)

Die Dinge zielstrebig voranbringen, ist der Ansatz des FDP-Kandidaten Marcel Aulila

„Die Freiheit führt das Volk“ heißt das Bild von Eugène Delacroix zur französischen Revolution, das im Wohnzimmer Marcel Aulilas hängt. Sein Bild ist derzeit auf vielen Plakaten zu sehen. Foto: Regina Braungart

Tuttlingen/Spaichingen sz Ein wenig überrascht hat Marcel Aulila sein politischer Aufstieg selbst. „Eigentlich wollte ich Kommunalpolitik machen.“ Nach einer kurzen Phase in der Jungen Union Spaichingens gründete er die Jungen Liberalen in Spaichingen. Er war Kreisvorsitzender, dann Landesvorsitzender, setzte sich knapp durch, ist jetzt im FDP-Landesvorstand und wurde von den Delegierten des Wahlkreises Rottweil-Tuttlingen zum Bundestagskandidaten gewählt. Und obwohl sein Listenplatz erst bei bisher unrealistischen Prozentzahlen der FDP zu einem Mandat führen wird, hängt sich der 26-Jährige ins Zeug. Im September werden es dann mindestens 15 Termine in der Woche sein.

Urlaub ist in diesem Jahr gestrichen, die Arbeit in der Firma seines Vaters kann er sich selbst einteilen. Er baut dort ein europäisches Vertriebssystem auf und macht den Vertrieb im ganzen süddeutschen Raum für Sicherungssysteme an Maschinen. Maschinenbau und Automatisierungstechnik sind die Hauptbranchen, mit denen seine Firma kooperiert.

Schon als Landesvorsitzender der Jungen Liberalen habe er berufliche Termine mit politischen koordiniert. Überhaupt: Disziplin und Zielstrebigkeit scheinen zwei Haupt-Eigenschaften Aulilas zu sein. Dabei wirkt er immer gelassen-freundlich, ohne jede Verbissenheit.

„In der Regelstudienzeit“, drei Jahren, so bemerkt er nebenbei, habe er auch sein Bachelorstudium an der Zeppelin University Friedrichshafen absolviert. Das Politik-, Wirtschafts- und Soziologiestudium am Bodensee, begleitet von zahlreichen Praktika auch in Großstädten, ist ihm wichtig. Die Urkunde hängt im großen Wohn- und Küchenraum der modernen Wohnung im elterlichen Haus an der Wand. Neben Beruf und Politik besucht Aulia drei- bis viermal die Woche das Fitnesstudio. Das Schlagzeug-Spielen hat er aufgegeben.

„Nie wieder Großstadt“

Er bezeichnet sich als „Rückkehrer“ vom Studium und bilanziert: „Nie wieder Großstadt.“ Er habe als Erwachsener die Gegend ganz neu kennen gelernt, mit eigenem Auto und fühle sich in der gesunden und schönen Umgebung pudelwohl. Den Landkreis Tuttlingen kannte er auch durch seinen Zivildienst gut. Den machte er bei der Awo in Tuttlingen. Über Essen auf Rädern habe er in soziale Bereiche geblickt, die er vorher nicht kannte und, wie er ehrlich sagt, wohl auch nicht kennen gelernt hätte.

Außerdem begleitete er einen gelähmten Jungen im Gymnasium in Tuttlingen. Dessen Lebensprognose sei schlecht gewesen, „und jetzt hat er Abi gemacht und das Studium in Friedrichshafen begonnen.“ Für Aulila auch so ein Beispiel, wie stark der Wille zur Selbstbestimmung sein kann.

So bleibt von dieser Phase eine wichtige Erfahrung, auch wenn er den Zwang zum Zivildienst damals als ungerecht empfunden hatte.

Wohin man kommen kann, wenn man zielstrebig und pragmatisch ist, das hat Marcel Aulila immer auch in der Familie und der eng verbundenen donauschwäbischen Gemeinschaft gesehen. Der Vater ist in Darowa geboren, die Mutter sogar in Brasilien, weil deren Familie als Donauschwaben aus Jugoslawien vertrieben wurde. Sie kam als Kleinkind nach Aldingen, beziehungsweise Spaichingen. Keine einfachen Lebenswege. Und heute? Demnächst expandieren der Vater und der Sohn mit ihrer Firma.

Die väterliche Firma irgendwann einmal zu übernehmen, ist der Wunsch, sagt Marcel Aulila. Er nimmt sich einerseits Leo Grimm, den früheren FDP-Landtagsabgeordneten und Unternehmer, aber auch Franz Schuhmacher, der neben seinem Landtagsmandat auch sein Unternehmen weiter führte, zum Vorbild. Seit 2014 ist er im Gemeinderat.

An der Politik gefällt Aulila die Bewegung; Dinge voranbringen, nicht an Ideologien festhalten. Muss und darf so ein junger Mann nicht auch ein wenig querschießen? Er schmunzelt und zitiert nicht ganz ernst den Parteivorsitzenden Christian Lindner: „Wenn du heute deine Eltern ärgern willst, gehe zur FDP.“

Das Programm der FDP

Die Punkte, die er nennt, sind die aus dem FDP-Programm. Bildungspolitik etwa – Vereinheitlichung bundesweit, mehr Kompetenzen für den Bund und mehr für die Schulen selbst, um sich etwa auch einer bestimmten regionalen Wirtschaftsstruktur besser anpassen zu können oder auch ein eigenes Personalmanagement zu betreiben. Steuerpolitik: „Jeder Neunte zahlt den Spitzensteuersatz, da stimmt doch was nicht.“ 500 000 Euro Freibetragsgrenze für Grunderwerb – es ist klassisch liberale Politik, die Aulia vorschwebt.

Eingebettet worin? Bildung solle den Menschen ermächtigen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und die materielle Grundlage solle den jungen Leuten wie ihm ermöglichen, über materielle Werte ihre eigene Zukunft zu sichern, wenn die staatlichen Renten nicht mehr funktionieren werden.

Sein jugendliches Alter sieht er als starken Pluspunkt. Gerade was Digitalisierung und neue Medien angehe, sei die FDP als durchschnittlich junge Partei dafür prädestiniert, entsprechende Weichen zu stellen.

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 24.08.2017

Freie Demokraten für einen Politikwechsel

Freie Demokraten für einen Politikwechsel

Fellbach, den 5.01.2016

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Anlässlich des Dreikönigsparteitags der FDP Baden-Württemberg in Fellbach erklärt der Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg, Michael Theurer MdEP und der Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Hans-Ulrich Rülke:

„Heute haben wir unsere Prüfsteine für den Politikwechsel verabschiedet. Wir werden diese inhaltlichen Positionen an unsere demokratischen Mitbewerber übermitteln. Unsere Mitbewerber können sich dann zu unseren Inhalten, unseren Punkten für eine andere Politik in Baden Württemberg äußern. Denn eins ist klar, wir werden nur dann Regierungsverantwortung übernehmen, wenn wir liberale Politik für Baden-Württemberg auch umsetzen können. Dabei sind unsere wichtigsten Punkte die Zukunftsthemen: Bildung, Infrastruktur, Wirtschaft. In die Zukunft zu investieren bringt das Land weiter. Dabei müssen wir Belastungen, Bürokratie und unfairen Wettbewerb abstellen und endlich an die Zukunftsfähigkeit unseres Landes denken. Nur mit den Freien Demokraten wird er gelingen. Der nächste Schritt für unser Land.“

In der einundhalb stündigen Rede des Landesvorsitzenden Michael Theurer wird klar, dass Baden-Württemberg und auch Deutschland die Freien Demokraten braucht: „Die schwarz-rote GroKo in Berlin setzt den Volksbeglückungsreigen munter fort – so als ob die künftigen Generationen nicht durch die Rente mit 63, durch die Erwerbsminderungsrente und durch die Mütterrente genug belastet worden wären“ so Theurer. „Ein Blick nach Berlin zeigt, zu was Christdemokraten fähig sind, wenn die Freien Demokraten als Gewissen der Sozialen Marktwirtschaft und als Korrektiv fehlen. Dann macht die CDU nur noch Sozialpolitik und verrät die Interessen des Mittelstands.“

„Wir als Freie Demokraten treten ein für eine offene Gesellschaft, in der jeder seinen eigenen Lebensentwurf verwirklichen kann. Jeder Mensch, egal welcher Herkunft, welchen Geschlechts, welcher Ethnie oder welcher Religion und auch welcher sexuellen Orientierung, Jeder Mensch muss eine faire Chance haben. Wir sind die politische Kraft, die Chancen eröffnet und möglich macht.“ So Theurer weiter.

Der Leitantrag wurde eingebracht durch den Spitzenkandidaten Hans-Ulrich Rülke: „Opposition ist nicht „Mist“, sondern wichtig für die parlamentarische Demokratie. Ich sage es ganz klar. Wir werden nur dann regieren, wenn die Inhalte stimmen. Deshalb haben wir heute ein inhaltliches Angebot gemacht. Wer mit uns regieren will, muss sich bewegen.“

Auf dem Dreikönigsparteitag in Fellbach durfte man sich über zahlreiche prominente Gäste Freuen. So gab es Grußworte von Lencke Steiner, Volker Wissing (Spitzenkandidat in Rheinland-Pfalz) und Nicola Beer (Generalsekretärin der Bundes-FDP) und zahlreicher Unternehmer. Ebenfalls zu Gast war Hans van Baalen, ein Vertreter der niederländischen Liberalen und Abgeordneter im Europäischen Parlament.

Quelle: FDP-Landesverband Baden-Württemberg