Wahlaufruf zur Landtagswahl 2016

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Allgemein | 12. März 2016

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Freiheit als Lebensgefühl

Freiheit als Lebensgefühl

Die FDP im Landkreis Tuttlingen lädt am Samstag zu ihrem 20. Neujahrsempfang – Katja Suding ist als Gastrednerin dabei

Von Christian Gerards – 18. Januar 2016

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Foto: Beim Neujahrsempfang der Kreis-FDP (von links) der Ehrenvorsitzende Ernst Burgbacher, der Landtagsabgeordnete Niko Reith, Gastrednerin Katja Suding, Zweitkandidat Marcel Aulila sowie der stellvertretende Kreisvorsitzende Dirk Hetzer. Foto: Christian Gerards

Tuttlingen – Die FDP im Kreis Tuttlingen hat am Samstagmittag ihren inzwischen 20. Neujahrsempfang mit rund hundert Gästen im kleinen Saal der Tuttlinger Stadthal-le gefeiert. Gastrednerin war Katja Suding, eine der drei stellvertretenden Bundes-vorsitzenden der Partei und Mitglied der Hamburger Bürgerschaft.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende der Liberalen, Dirk Hetzer, blickt in seiner Begrüßung auf die vergangenen zwei Jahre. 2014 hatte der am Samstag erkrankte Kreisvorsitzende, Hans-Peter Bensch, nach der verlorenen Bundestagswahl davon gesprochen, dass die FDP wieder kommen werde. Im vergangenen Jahr hatte er betont, dass die FDP wieder da sein würde. „In 2016 folgt jetzt der nächste Schritt für unser Land“, betonte Hetzer. Die Liberalen wollen das Land „freier und freiheit-licher“ machen. Für die Landtagswahl am Sonntag, 13. März, habe die Partei Wahlprüfsteine für einen Politikwechsel beschlossen.

„Wenn unsere Positionen in einer Koalition nicht umsetzbar sind, dann gehen wir weitere fünf Jahre in die Opposition“, betonte der Spitzenkandidat für die Land-tagswahl im Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen, der Landtagsabgeordnete Niko Reith. Daher gebe es von der Partei auch keine Koalitionsaussage: „Wir wollen über die Themen sprechen“, sagte er.

Gefühl der Unsicherheit

Freiheit sei laut Reith ein Lebensgefühl, das viel wert sei und für das jemand eintre-ten müssen. Auch wenn durch die vielen Flüchtlinge und die jüngsten islamisti-schen Terroranschläge in der Bevölkerung ein Gefühl der Unsicherheit herrsche, dürften sich die Liberalen davon nicht leiten lassen. „Angst darf unser Tun nicht bestimmen“, sagte der Landtagsabgeordnete. Er und Suding sprachen sich deutlich gegen eine Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung aus: „Wir können nicht 80 Millionen Deutsche unter Generalverdacht stellen“, sagte die Hamburgerin.

Mit Blick auf die Flüchtlingsbewegung sprach Reith von einem Versagen der Regie-rungen in Bund und Land. Ähnlich sieht es auch Katja Suding: „Die Gefährder müs-sen besser überwacht werden. Die Arbeit der Sicherheitsbehörden muss verbes-sert werden“, meinte sie. Reith sprach von tausend zusätzlichen Polizisten, die in Baden-Württemberg notwendig seien. Zudem mache sich die Partei darüber Ge-danken, wie die vielen Flüchtlinge untergebracht und versorgt sowie integriert werden könnten.

Mit Blick auf die Wahl zur Hamburger Bürgerschaft im Februar 2015 betonte Su-ding, dass die Partei damals geschlossen, fast wie bei einem Bundestagswahl-kampf, zusammen gestanden habe. Ehrenvorsitzender Ernst Burgbacher bekräftig-te diese Geschlossenheit auch für den Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen.

Vor der Wahl in Hamburg waren die Prognosen die Liberalen bei zwei bis drei Pro-zent, am Ende zogen sie mit 7,4 Prozent wieder in die Bürgerschaft ein. Jetzt sei es selbstverständlich, dass die FDP in Baden-Württemberg, aber auch in Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt, wo die Bürger ebenfalls am 13. März zur Landtagswahl aufgerufen sind, gemeinsam auftreten werde.

Keine Gleichmacherei

Der Zweitkandidat der FDP im Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen, der Spaichin-ger Marcel Aulia, sprach von einem wichtigen Jahr. Seine Partei wolle für weniger Bürokratie, ein gutes und starkes Bildungssystem sowie den Ausbau der (digitalen) Infrastruktur eintreten. In der Bildung gehe es um verlässliche Rahmenbedingun-gen: „Wir brauchen keine Gleichmacherei, sondern die passende Schule für je-den.“

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 18.01.2016, Regionalausgabe Gränzbote Tuttlingen,
Redakteur Christina Gerards (Redaktionsleiter)

Freie Demokraten für einen Politikwechsel

Freie Demokraten für einen Politikwechsel

Fellbach, den 5.01.2016

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Anlässlich des Dreikönigsparteitags der FDP Baden-Württemberg in Fellbach erklärt der Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg, Michael Theurer MdEP und der Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Hans-Ulrich Rülke:

„Heute haben wir unsere Prüfsteine für den Politikwechsel verabschiedet. Wir werden diese inhaltlichen Positionen an unsere demokratischen Mitbewerber übermitteln. Unsere Mitbewerber können sich dann zu unseren Inhalten, unseren Punkten für eine andere Politik in Baden Württemberg äußern. Denn eins ist klar, wir werden nur dann Regierungsverantwortung übernehmen, wenn wir liberale Politik für Baden-Württemberg auch umsetzen können. Dabei sind unsere wichtigsten Punkte die Zukunftsthemen: Bildung, Infrastruktur, Wirtschaft. In die Zukunft zu investieren bringt das Land weiter. Dabei müssen wir Belastungen, Bürokratie und unfairen Wettbewerb abstellen und endlich an die Zukunftsfähigkeit unseres Landes denken. Nur mit den Freien Demokraten wird er gelingen. Der nächste Schritt für unser Land.“

In der einundhalb stündigen Rede des Landesvorsitzenden Michael Theurer wird klar, dass Baden-Württemberg und auch Deutschland die Freien Demokraten braucht: „Die schwarz-rote GroKo in Berlin setzt den Volksbeglückungsreigen munter fort – so als ob die künftigen Generationen nicht durch die Rente mit 63, durch die Erwerbsminderungsrente und durch die Mütterrente genug belastet worden wären“ so Theurer. „Ein Blick nach Berlin zeigt, zu was Christdemokraten fähig sind, wenn die Freien Demokraten als Gewissen der Sozialen Marktwirtschaft und als Korrektiv fehlen. Dann macht die CDU nur noch Sozialpolitik und verrät die Interessen des Mittelstands.“

„Wir als Freie Demokraten treten ein für eine offene Gesellschaft, in der jeder seinen eigenen Lebensentwurf verwirklichen kann. Jeder Mensch, egal welcher Herkunft, welchen Geschlechts, welcher Ethnie oder welcher Religion und auch welcher sexuellen Orientierung, Jeder Mensch muss eine faire Chance haben. Wir sind die politische Kraft, die Chancen eröffnet und möglich macht.“ So Theurer weiter.

Der Leitantrag wurde eingebracht durch den Spitzenkandidaten Hans-Ulrich Rülke: „Opposition ist nicht „Mist“, sondern wichtig für die parlamentarische Demokratie. Ich sage es ganz klar. Wir werden nur dann regieren, wenn die Inhalte stimmen. Deshalb haben wir heute ein inhaltliches Angebot gemacht. Wer mit uns regieren will, muss sich bewegen.“

Auf dem Dreikönigsparteitag in Fellbach durfte man sich über zahlreiche prominente Gäste Freuen. So gab es Grußworte von Lencke Steiner, Volker Wissing (Spitzenkandidat in Rheinland-Pfalz) und Nicola Beer (Generalsekretärin der Bundes-FDP) und zahlreicher Unternehmer. Ebenfalls zu Gast war Hans van Baalen, ein Vertreter der niederländischen Liberalen und Abgeordneter im Europäischen Parlament.

Quelle: FDP-Landesverband Baden-Württemberg

Die FDP startet in den Wahlkampf

Die FDP startet in den Wahlkampf

Am Donnerstagabend kommt ihr Spitzenkandidat, Hans-Ulrich Rülke, nach Tuttlingen

Von Christian Gerards

8. January 2016

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Mit ihrem Spitzenkandidaten, Hans-Ulrich Rülke (stehend) startete die FDP in den Wahlkampf. Mit dabei (vorne rechts) ist Niko Reith, der Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen. Foto: cg

Tuttlingen – Einen Tag nach ihrem Dreikönigstreffen in Stuttgart hat die baden-württembergische FDP am Donnerstag den Wahlkampf für die Landtagswahl am 13. März auch im Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen eröffnet. Dazu reiste extra ihr Spitzenkandidat, Hans-Ulrich Rülke, an.

Die erste Station im Landkreis Tuttlingen machte die FDP mit Rülke und ihrem lokalen Kandidaten und Landtagsabgeordneten, Niko Reith, im Möhringer Lädele. Für Rülke ist der genossenschaftlich organisierte Laden ein „tolles Projekt, das zunehmend ein Thema wird“. Wenn Leute ins Lädele investierten, dann hätten sie ein Interesse daran, dass der Laden läuft. „So etwas habe ich noch nicht gesehen“, sagte Rülke. Reith zeigte sich fasziniert, wie schnell das Lädele umgesetzt worden sei.

Am Abend beim Wirtschaftsstammtisch mit rund 25 Zuhörern im Tuttlinger „Engel“ kamen die harten Themen auf den Tisch. Rülke präsentierte eine FDP, die sich deutlich von der CDU abgrenzen möchte. So sei mit den Liberalen etwa ein sofortiger Stopp der Gemeinschaftsschule, wie es der CDU-Spitzenkandidat, Guido Wolf, verkündet habe, nicht zu machen. Auch wenn die FDP gegen „eine Gleichmacherei im Bildungsbereich“ sei, so sollte die Gemeinschaftsschule eine „faire Chance“ bekommen. Die Schulform könne die vielfältige Bildungslandschaft in Baden-Württemberg ergänzen, aber nicht ersetzen.

Die zentralen Themen der FDP

Für die FDP, so betonte Rülke, gebe es im Wahlkampf drei zentrale Themen: weniger Bürokratie, eine Bildungslandschaft, die den hohen Bildungsstand im Ländle weiter gewährleistet und die Schaffung einer Infrastruktur, die es ermöglicht, dass die Unternehmen in Baden-Württemberg weiter erfolgreich seien können. Bis zur Landtagswahl sei es die Aufgabe, diese Themen den Menschen näher zu bringen.

Reith betonte, dass das Land ein „mittelstandsfreundliches Klima“ brauche. Vieles, was Tuttlingen ausmache, würde von den liberalen Themen berührt werden. In Stuttgart habe er eine „Atmosphäre des Misstrauens“ ausgemacht, die mit „Verboten und Bevormundung“ einher gehe. Das Vertrauen in die Fähigkeit der Menschen sei das, was die Liberalen antreibe.

Der Mühlheimer Unternehmer Wolfram Hensle betonte, dass das schnelle Internet und die Bildung Themen seien, bei denen Baden-Württemberg hintendran sei: „Man ruht sich aus, weil es derzeit gut läuft. Das ist aber ein wesentlicher Punkt, der forciert werden muss“, sagte er. Für Rülke stellt die „kümmerliche Finanzierung“ des schnellen Internets das Problem dar. Der Trosssinger FDP-Ortsverbandsvorsitzende, Hilmar Fleischer, betonte, dass nicht allein die Schule, sondern auch das Elternhaus für die gute Bildung ihrer Kinder Sorge tragen müsse: „Dort fehlt oft der Antrieb“, sagte er. Der FDP-Kreisvorsitzende, Hans-Peter Bensch, sieht hingegen durch die weggefallene Grundschulempfehlung, dass „schleichend das Leistungsprinzip verloren gegangen ist“.

In Sachen Flüchtlinge sprach sich Rülke dafür aus, dass schnell entschieden werden müsse, wer bleiben dürfe. In einem Zuwanderungsgesetz solle geregelt sein, wer in Deutschland gebraucht werde, und die Flüchtlinge, die hier bleiben dürfen, sollten „schnellstmöglich qualifiziert“ werden.

Quelle: Schwäbische Zeitung, Regionalausgabe Gränzbote Tuttlingen, Redaktionsleiter Christian Gerards, vom 8.01.2016

FDP zu Besuch bei Mutpol

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Pressemitteilungen | 25. September 2015

Landtagsabgeordneter informiert sich über Probleme

7. September 2015

MdL Niko Reith besucht Mutpol Tuttlingen

Foto oben: Mutpol-Gesamtleiter und pädagogischer Vorstand Dieter Meyer, Mutpol-Verwaltungsratsvorsitzende Dr. Ulrike Martin, FDP/DVP-Landtagsabgeordneter Niko Reith, FDP-Stadträtin Dr. Gesine Barthel-Wottke und FDP-Stadt- und Kreisrat Hans-Peter Bensch (von links). Foto: FDP-KV-Tuttlingen

Tuttlingen – Der FDP-Landtagsabgeordnete Niko Reith hat sich kürzlich über die diakonische Jugendhilfeeinrichtung Mutpol in Tuttlingen informiert. Mutpol-Gesamtleiter und pädagogischer Vorstand Dieter Meyer berichtete im Beisein der Mutpol-Verwaltungsratsvorsitzenden Ulrike Martin einer Delegation um Niko Reith über die Einrichtung und ihre aktuellen Probleme. Mit dabei waren FDP-Stadträtin Gesine Barthel-Wottke und FDP-Stadt- und Kreisrat Hans-Peter Bensch.

Aus dem Gespräch entsponn sich eine angeregte und interessante Diskussion – zumal Reith eigene Erfahrungen aus seinen Engagements für ähnliche soziale Einrichtungen in Donaueschingen einbringen konnte. Ein zentrales Thema waren unter anderem die Integration und Betreuung von kreisweit 15 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF). Sie sind derzeit einzeln oder zu zweit in die acht Mutpol-Gruppen aufgenommen worden.

Auch die Sorgen und Nöte der Leiterin des hauswirtschaftschaftlichen Bereichs, Heidi Schönberger, im Hinblick auf eine gesunde Essensversorgung kamen zur Sprache.

Der Besuch endete mit einer Führung über das weitläufige Mutpol-Areal.

Quelle: FDP-Kreisverband Tuttlingen

FDP Baden-Württemberg: Mut schafft Chancen

113. Ordentlicher Landesparteitag der Südwest-Liberalen in Balingen

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Foto oben: Der einstimmig nominierte FDP-Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2016 Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL, Dirk Hetzer, Tuttlinger FDP-Stadtverbandsvorsitzender und Michael Theurer MdEP, wiedergewählter Landesvorsitzender der Liberalen

Balingen – Unter dem Motto „Mut schafft Chancen“ begann am Freitag, den 12. Juni, der 113. Ordentliche Landesparteitag der Südwest-Liberalen in Balingen. Auf der Tagesordnung standen das Programm zur Landtagswahl 2016 und Neuwahlen des Landesvorstandes.

Auf dem Parteitag wählten die 400 Delegierten einen neuen Landesvorstand. Wiedergewählt wurde mit 95, 5 % der Europaabgeordnete und amtierende Landesvorsitzende Michael Theurer. Als sein Stellvertreter wurde der Fraktionsvorsitzende der FDP/ DVP Fraktion Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL mit 92,2 % gewählt. In einer Kampfkandidatur setzte sich als weitere stellvertretende Landesvorsitzende die Stuttgarterin Gabriele Heise mit 53,2 % durch und als dritter stellvertretender Landesvorsitzender wurde der Reutlinger Pascal Kober mit 89,5 % gewählt.

Am Samstag, 13. Juni, dem zweiten Tag des 113. Landesparteitages der Freien Demokraten Baden-Württemberg fuhren die Südwest-Liberalen mit ihrer Antragsberatung fort und wählten das weitere Präsidium. Zudem wurde der Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2016 nominiert. Bei der Fortsetzung des 113. ordentlichen Parteitages in Balingen wurde der Heilbronner Michael Georg Link mit 98,0 % wieder zum Landesschatzmeister der Südwest-Liberalen gewählt. Mit 79,8 % wurde die Generalsekretärin Judith Skudelny aus dem Kreis Esslingen wiedergewählt.

Einstimmig nominierten die Freien Demokraten Baden-Württemberg den Fraktionsvorsitzenden der FDP/DVP Fraktion Dr. Hans-Ulrich Rülke MdL aus Pforzheim zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2016. Dr. Rülke griff in seiner fulminanten Rede vor allem inhaltlich an: „Grün-Rot mischt sich dort ein, wo der Staat nichts zu sagen hat. Die Sozialisten in unserer Landesregierung sind der Auffassung, die Wirtschaft sei nicht selbst in der Lage für die Fortbildung der Mitarbeiter zu sorgen.“

Aber er gab auch ganz prinzipiell die Zielrichtung der Liberalen zur Landtagswahl vor: „Wir sind keine Marktradikalen, die FDP steht für so viel Freiheit wie möglich und so viel Staat wie nötig. Wir sehen den Staat als einen Paten, der nur dort auftritt, wo es notwendig ist.“

Als zentrales Thema benannte Dr. Rülke die Bildungspolitik: „Wir wollen nicht eine Schule für jedes Kind, sondern wir wollen für jedes Kind die richtige Schule. Es ist immer mehr zu spüren, dass dieses Land die Freien Demokraten braucht.“

Die FDP Baden-Württemberg setzt ihren Landesparteitag mit dem Beschluß des Landtagswahlprogramm und den weiteren Vorstandswahlen fort. Die weiteren Wahlergebnisse finden Sie hier (bitte klicken).

Quelle: Freie Demokraten Baden-Württemberg – FDP

SIEBE-Werksschließung in Gosheim – Niko Reith MdL (FDP) schlägt runden Tisch vor

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Pressemitteilungen | 30. März 2015

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Foto oben: Nicht ganz ohne Stolz berichtet Bürgermeister Bernd Haller (links) im Gosheimer Ratssaal Landtagsabgeordnetem Niko Reith MdL (FDP/DVP) über die hohe Ertrags- und damit Steuerkraft der örtlichen Unternehmen. Foto: Hans-Peter Bensch

Antrittsbesuch des FDP-Wahlkreisabgeordneten bei Bürgermeister Bernd Haller

(PM) Um die vom Arbeitsplatzverlust infolge der angekündigten Schließung der Firma Robertshaw (SIEBE) bedrohten über 100 Mitarbeiter möglichst umgehend und übergangslos in neue Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln, schlug Wahlkreisabgeordneter Niko Reith MdL (FDP) bei seinem Antrittsbesuch in Gosheim bei Bürgermeister Bernd Haller einen „runden Tisch“ vor. Über Moderator Bürgermeister Haller sollten alle örtlichen und regionalen Unternehmer und Gewerkschaftsvertreter eingeladen werden, um vor dem Hintergrund aktuellen Fachkräftemangels möglichst viele der noch bei SIEBE beschäftigten Mitarbeiter nach der Schließung des Werkes nahtlos unterzubringen.

„Das würde den Arbeitnehmern wahrscheinlich mehr helfen als eine Auffanggesellschaft“, so MdL Reith, der von FDP-Kreisrat und Kreisvorsitzendem Hans-Peter Bensch begleitet wurde. Bürgermeister Haller nahm den Vorschlag dankend auf.

Darüber hinaus wurden aktuelle kommunalpolitische Fragen besprochen, so unter anderem die Lebensmittelversorgung in Gosheim nach der Schließung von Schlecker und REWE oder der Wunsch nach Verbesserung der Verkehrsanbindung nach Gosheim. BM Haller wies auch auf die künftige Entwicklung des Bildungszentrums aus Realschule und Gymnasium hin vor dem Hintergrund unterschiedlicher finanzieller Förderung der Schulformen durch das Land. „Die einheimische Wirtschaft braucht neben Abiturienten ganz besonders unsere hier ausgebildeten Realschüler“ so BM Haller.

Quelle: FDP-Kreisverband Tuttlingen, copyright 2015

FDP-BW bekennt sich eindeutig zu TTIP

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Pressemitteilungen | 16. März 2015

Das Bekenntnis zum Freihandel und zu einer offenen Gesellschaft ist ein Uranliegen der Liberalen. Speziell Baden-Württemberg profitiert wie kein anderes Bundesland vom Export mit den USA. Die USA sind der wichtigste Handelspartner Baden-Württembergs, 10% der Baden-Württembergischen Exporteinnahmen stammen aus dem transatlantischen Handel mit den USA. Insbesondere für den Mittelstand sind die doppelten Zulassungsaufwendungen für ihre Produkte eine hohe Markteintrittsbarriere. Deshalb ist ein diskriminierungsfreier Zugang für den Mittelstand wichtig.

TTIP bietet die Möglichkeit eines freien Marktzugangs und den Schutz von Investitionen gegen willkürliche Gesetzesveränderungen, die einer Enteignung gleichkommen. Dabei gewährt TTIP nicht mehr als das verfassungsrechtliche Grundprinzip einer zu entschädigenden Enteignung in Deutschland. Das Recht der Staaten zu Regulieren wird dabei nicht eingeschränkt. Schiedsgerichte sind effiziente, schnelle und kostenplanbare Institutionen.

Der Landeshauptausschuss hat am 14.03.2015 in Bad Krotzingen eine TTIP positive Resolution „Mehr Chancen durch mehr Freiheit – Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft TTIP“ verabschiedet.

Norbert G. Floegel

Winfried Hermann macht sich unglaubwürdig

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Pressemitteilungen | 10. März 2015

Da lässt der Verkehrsminister Hermann für sein Ministerium erklären: „Die Prüfung wird noch in diesem Monat abgeschlossen“. Zugesagt hatte er ja schon. Die Gutachter für die Bürgermeister von Weil der Stadt und Renningen haben erhebliche plausible Zweifel an den Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit der Hermann-Hesse-Bahn. In 2013 forderte Hermann noch den Bahn-Aufsichtsrat auf das Projekt Stuttgart 21 zu prüfen, ob es finanzierbar, realisierbar und überhaupt noch wirtschaftlich sei. Ob seiner persönlichen Bedenken fügte er noch hinzu: „Man hätte das Projekt nie anfangen dürfen“. Er zweifelte gar den öffentlichen Stresstest an. Aber ganz nach dem Motto „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“ hat er keine Bedenken gegenüber den inplausiblen Planungen der Hesse-Bahn. Die Grünen sind 2011 als Tiger der Bürgereinbeziehung gestartet und landen als Bettvorleger der Bürgerignoranz.

Norbert G. Floegel

 

Zunftmeisterempfang 2015 im Klösterle

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Pressemitteilungen | 16. Februar 2015

A herzlich’s Grüß Gott älle Arte vo Narre,
wo die AHA heut wieder fröhlich um sich tut schare.
Zom 5. Mol sen mr scho em Klösterle heut,
des isch fer mi a große Freud.

S’gibt en Haufa ieber des i heit politisch kennt klage
aber dofier send mir heit ja net do,
deshalb sag i jetzt au nix ieber Dauer-Soli,
Kreditaufnahme trotz hoher Steuereinnahmen ond Risiken beim Mindestloh.
Liaber beschrenk i mi uff Themen von hier,
do isch ja au einiges uffgfalle mir.

Früher hot zom Beischpiel dr Weil der Städter Bürgermeister mit HJS
scho an Bayern erinnernde Initialen ghett,
beim Thilo Schreiber kommet mir solche Eigebonge eher net.
Na ja, „Thilo Schreiber“, a „T“ ond a „Sch“ – jetzt wird mir‘s erscht klar,
worom der von Afang a gege die Hesse Bahn war.
T Sch, TSch, TSch der hätts wahrscheinlich viel liaber gsäh,
wär des weiterhin a Dampfzügle gwäh,
wo no mit jedem Meter wo sichs bewegt,
TSch, TSch an da Weiler Schultes erinnert hett.

Wia die Calwer ausgrechnet uff Hesse komme send gibt zunächst au Rätsel auf
denn der hätt den Zug jo wohl eher zom Wegreisen braucht.
Aber halt, dene Schwarzwaldstratege goht’s jo garnet om den Dichter,
die hend denkt an den wo nochher über ihr’n Antrag isch Richter.
Weil dem sei Nachname mit‘m Vorname vom Poeta isch gleich,
gäb des no a Hermanns-Denkmal em Kretschmann-Reich.
So langsam wird au emmer deitlicher, worom die aus Calw ond Schduagert
ihr Standi bis Rennenga net wellat zeiga,
wenn mir des genauer angucke könnet dät des ihr Projekt vergeiga.
Mir fällt dadrzua blooß oi Satz ei:
Hättet dia glei so trickst, hätts geba scho für da Zug bis Weil a dicke
1 ond da wäret ja de meischte von ons durchaus gern dabei.
S’oinzig guate an der Sach isch jetzt hechschtens no,
dass beim Drgega sei sogar en de Rothäuser vo Weil dr Stadt
ond Rennenge zammeschaffe ko.

Uffgfalle isch mir au: Weil der Stadt spart Strom ond schaltet ab –
des geit Angscht vor em Nachtkrabb
bei älle wo no spät uff’m Hoimweg send.
On do drzua ghert halt net bloss amol a kleins Kend
oder etwa die Furchtlose von dr Narrazunft – dene macht des nex aus,
aber z.B. dene Fraue vom Nussbaum wenn se wellet noch Haus;
dia wo s‘ganz Johr über nächtweis dort schaffe deand,
damit mir emmer pünktlich onsere Blättle mit‘m Neueschte ausem Ort leasa kend.

Ond, liaber Johannes Kepler (BM Schreiber) liebe Beigeordnete Widmaier,
noch dieser Reimerei fällt Eich sicher bald au beim Licht a günschtige
ond fer Fraue passende Lösung ein.
Dui Frauen-Quote bei dr Zunft wird au grad diskutiert,
so reine Männer-Veranstaltonge seiet doch recht antiquiert.
Onser FDP macht jo en Hamburg heit gerade en Feldversuch
– vielleicht weil dort d’Männer vor ara Kandidatur ghett hent Schiss?
wia des ausgoht isch allerdings no reacht ogwiss.
Ond em Weiler Gmeinderat sen mir Freie Demokrate Spitze mit 100 %;
aber I glaub, d‘ Brigitte König wär au damit oinig
wenn dia Wählerinne ond Wähler ihr hättet en Compagnon gönnt.
Drom für’d AHA mei Rot: Lassets so wianr grad die Uffteilong hent,
dia Manne em Siebenerrat on dr. Narrkapell on d’Fraue em Ballett.
Hauptsach em Vorstand schaffet se weider guat zamme,
De beschte Ergebnis gibt’s doch emmer do, wo mitanander wirket d‘ Herre ond Dame.
Obwohl wenn i’s so recht bedenk: der Ricki Niederhammer als Balletmäusle
– do wär vermutlich au i gewaltig aus’m Häusle …

Zom Schluss sag i von Herza Dank,
dass mr au heut widder bei Euch genieße dürfet so manchen Schwank.
Bleibet gsond, no a glickselige Fasnet on druff a guats Johr
wensch i Eich älle mit ama donnernda
dreifache AHA, AHA, AHA!