„FDP-Patenabgeordneter Dr. Marcel Klinge zu Gast bei der Stadt Tuttlingen“

FDP-Kreisvorsitzender, Stadt- u. Kreisrat Hans-Peter Bensch, Oberbürgermeister Michael Beck und Dr. Marcel Klinge, MdB-FDP

Tuttlingen. Der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Dr. Marcel Klinge war im Rahmen seiner Antrittsbesuche bei Oberbürgermeister Michael Beck in Tuttlingen zu Gast. Begleitet wurde der Bundestagsabgeordnete aus Villingen-Schwenningen von Stadtrat Hans-Peter Bensch. Klinge: „Gerade Tuttlingen gegenüber fühlen wir Liberale uns in besonderem Maße verpflichtet. Der Kreis und die Stadt Tuttlingen haben eine lange liberale Tradition mit vielen großen Namen.“

Gesprächsthema war unter anderem, welche Schwierigkeiten Kommunen bei der Integration bewältigen müssen. Oberbürgermeister Beck betonte als ehemaliger Verwaltungsrichter hier auch die Notwendigkeit von zügigen Verfahren und einer guten personellen Ausstattung der Justiz, damit Bleiberechtsstreitfälle nicht jahrelang andauern.

Auch Marcel Klinge, der zum Thema Islam und Integration promovierte, sieht politischen Handlungsbedarf: „Wir müssen diese gesamtgesellschaftliche Herausforderung mit zügigen Verfahren und geeigneten Regeln angehen. Es ist höchste Zeit, damit auch die Integration der bereits Angekommenen gelingt. Dazu muss die GroKo in Berlin ihre Hausaufgaben machen.“

Tuttlingens Oberbürgermeister informierte den Abgeordneten zudem über sein Unverständnis zum Tuttlinger Wehr. „Da wundern wir uns über den Verlauf des Genehmigungsverfahrens im Stuttgarter Umweltministerium“, konstatierte Beck. Es sei nach wie vor der Wunsch Tuttlingens, das Wehr oben zu lassen. Dies werte die Innenstadt auf und trage zur Verbesserung der Lebensqualität bei. „Das ist nicht zuletzt auch für den Tourismus in der Region wichtig“, bekräftigte Klinge.

Beide Politiker betonten eine gute Zusammenarbeit über die Kreisgrenzen hinweg. So habe unter anderem der Ausbau der Gäubahnstrecke für Villingen-Schwenningen und Tuttlingen eine hohe Priorität. Klinge: „Wir haben viele gemeinsame Interessen – für unsere Wirtschaft und für die Menschen in der Region – die wir gemeinsam verfolgen werden.“