„Es gab für mich keine andere Partei als die FDP“

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Allgemein | 21. November 2016

Lokales | 20.11.2016 | Gabriel Rinaldi

„Es gab für mich keine andere Partei als die FDP“
Kreisverband ehrt Arnold Kutzli und Bernhard Märkt für 40 Jahre Mitgliedschaft

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Hatten gleich zwei Gründe zum Feiern: Der Ehrenvorsitzende Ernst Pfister, die Geehrten Arnold Kutzli und Bernhard Märkt mit Ehefrau Helga, der Ehrenvorsitzende Ernst Burgbacher und Hans-Peter Bensch, Kreisvorsitzender (von links). Foto: Gabriel Rinaldi

 

Trossingen sz Der Kreisverband der FDP hat am Sonntagmorgen gleich zwei Gründe zum Feiern gehabt: bei einer Matinee im Hotel „Bären“ wurden Bernhard Märkt und Arnold Kutzli für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Die Feierstunde begann mit einem musikalischen Intermezzo: Gérard Deleye und die zwei Ehrenvorsitzenden Ernst Pfister und Ernst Burgbacher, auch als „Liberales Panikorchester“ bekannt, spielten ein munteres Stück. „Wieso wir so heißen? Wir üben nicht und wissen bis zwei Minuten vor dem Auftritt nicht, was wir spielen“, erläuterte Pfister.

Theodor-Heuss-Ansteck-Pin in silber

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Beim Grußwort des Kreisvorsitzenden Hans-Peter Bensch wurde die Landesversammlung angesprochen, bei der die Listenplätze für die Bundestagswahl gewählt wurden – der Wahlkreis-Kandidat Marcel Aulila fand sich auf Platz 17 wieder. „Er hat gestern viele Reden gehalten und hatte heute Morgen keine Stimme mehr“, sagte Bensch über den deshalb entschuldigten Spaichinger.

Ohne Aulila, aber mit viel Witz und Weitsicht hielten Pfister und Burgbacher eine etwas andere Laudatio, die zur Diskussion am Bistrotisch umfunktioniert wurde. Ein besonders schönes und unschönes Erlebnis in 40 Jahren FDP-Arbeit, der Grund für den Parteieintritt oder sonstige Anekdoten wurden auf diese Weise erzählt.

Der Wurmlinger Bernhard Märkt stieß in seiner Zeit als FDPler oft aufWiderstand: „Nicht gut lief das Plakatieren, manchmal wurden unsere Plakate einfach abgerissen.“ Außerdem seien seine Lehrer-Kollegen nicht über die Mitgliedschaft erfreut gewesen. Der Liberalismus ist für ihn mehr als eine politische Denkweise: „Ich wurde bewegt durch die Aufklärung, die liberalen Ideen haben mich fasziniert und ich hatte das Bedürfnis, mich da zu zeigen. Es gab für mich keine andere Partei als die FDP.“

„Arnold hat Trossingen geprägt“

Sein Trossinger Mitstreiter Arnold Kutzli blickt ebenfalls auf eine lange Zeit als freier Demokrat zurück. Das „Multi-Talent“, wie Pfister ihn nannte, war in Trossingen überall tätig: lange Zeit als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, bei der Turngemeinde und vor allem in der Musik. „Trossingen gäbe es in der Form ohne Arnold Kutzli nicht“, meinte Ernst Burgbacher.

Musik als Markenzeichen für die Liberalen? „Kreativität ist wichtig für die Zukunft“, stellte Pfister am Ende der Laudatio fest. „Beide haben einen musikalischen Hintergrund, vielleicht zeichnet uns das aus.“

Nach der Übergabe der Urkunden und Theodor-Heuss-Medaillen in Silber bedankten sich die zwei Geehrten – Bernhard Märkt wünschte der Trossinger FDP für die Zukunft einen Bundestagskandidaten. Kurios: Seit diesem Jahr gibt es bei der FDP eigentlich eine Anstecknadel, Kutzli und Märkt bekamen trotzdem Nadel und Medaille: „Damit der Übergang leichter fällt“, stellte Hans-Peter Bensch klar.

 

Quelle: Schwäbische Zeitung Online
Link: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Es-gab-fuer-mich-keine-andere-Partei-als-die-FDP-_arid,10566639_toid,690.html

FDP-Kreisparteitag: Kreis-FDP schickt acht Delegierte ins Rennen

Lokales | 06.11.2016 | Katja Mielcarek

Kreis-FDP schickt acht Delegierte ins Rennen

Aufstellung der Landesliste am 19. November in Donaueschingen – Hoffnungen ruhen auf Marcel Aulila

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Geisingen/Tuttlingen sz Bei seinem ordentlichen Parteitag hat der FDP-Kreisverband Tuttlingen in Geisingen unter anderem die Delegierten für die Landesvertreterversammlung am 19. November gewählt. In Donaueschingen wird die Landesliste für die Bundestagswahl aufgestellt.

Der Kreisverband hofft auf einen guten Platz – möglichst unter den Top Fünf – für seinen Spitzenkandida-ten Marcel Aulila, den Landesvorsitzenden der Jung-Liberalen. Aulila stimmte knapp 30 Mitglieder auf die Herausforderungen der kommenden Monate ein.
Die Liberalen des Kreisverbandes Tuttlingen ziehen optimistisch in den anstehenden Bundestagswahl-kampf. Kreisvorsitzender Hans-Peter Bensch sprach beim Kreisparteitag in Geisingen-Kirchen-Hausen vorsichtig von sieben Prozent der Stimmen, die die FDP erreichen könne. Der einstige Landeswirtschafts-minister Ernst Pfister berichtete von diversen Gesprächen, in denen „geradezu eine große Sehnsucht“ nach einer liberalen Stimme im Bundestag zum Ausdruck komme. Und Marcel Aulila, der Spitzenkandidat der baden-württembergischen Jungliberalen, zeigte sich überzeugt, dass die FDP in Zukunft wieder eine wich-tigere Rolle in Deutschland spielen werde. Der Weg dorthin führe über die klassischen Werte der FDP, aber auch über die Bespielung neuer Themen, wie die Digitalisierung oder auch die Freigabe von Canna-bis. Die Partei müsse sowohl auf die erfahrenen Kräfte setzen, als auch auf neue, frische Gesichter.
Eines dieser frischen Gesichter sei Marcel Aulila, sagte der Kreisvorsitzende Hans-Peter Bensch. Der Kreisverband Tuttlingen hoffe, ihn bei der Landesvertreterversammlung auf einem der ersten fünf – und damit vergleichsweise sicheren – Plätze auf der Landesliste positionieren zu können. Allerdings werde das nicht ganz einfach sein.

Aktuelle Situation nicht einfach

Nicht ganz einfach ist auch die aktuelle Situation des Kreisverbandes, der mit einem Mitgliederschwund zu kämpfen habe, wie der Vorsitzende sagte. Auch finanziell war das Jahr 2016 für die Liberalen an-spruchsvoll, berichtete Schatzmeister Heinrich Lachenmaier. Während das Jahr 2015 noch mit einem Plus von 35000 Euro abgeschlossen wurde, sei nun mit einem „deutlichen Fehlbetrag“ zu rechnen. Grund seien die deutlich zurückgegangenen Spenden, die Ausgaben für den Landtagswahlkampf und auch die Sonderumla-ge von 25 Euro pro Mitglied, die die Bundespartei von ihren Kreisverbänden fordere.

Paul Haug, der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, berichtete über den geplanten Neubau des Landrat-samts und die Diskussionen um die notwendigen Parkplätze. Er plädierte für ein Parkdeck auf dem ehema-ligen Schweickhardt-Gelände. Dem widersprach Hans-Peter Bensch, der für eine andere Lösung plädierte. Die könne aber aller Voraussicht nicht das Parkhaus sein, das Aesculap im Bereich des Bahnhofs bauen will. Dort würde eine Miete von 60 Euro pro Stellplatz fällig – ein Betrag, der den Angestellten im Land-ratsamt nicht zumutbar sein. Der Landkreis müsse dann die jeweils die Hälfte zusteuern. Problematisch sieht die Kreistags-FDP auch die Parksituation im Bereich der gewerblichen Schulen, sagte Paul Haug. Die Arbeitsbedingungen der Putzfrauen im Landratsamt (unser Bericht am Samstag) müssten unbedingt ge-klärt werden. So sinnvoll die Privatisierung in vielen Bereichen sein könne, in diesem Fall müsse ernsthaft überlegt werden, die Verträge zu kündigen. Oft würden Einsparungen auf Kosten des Personals durchge-setzt so Haug, der aber ausdrücklich keine Aussage zur Situation im Landratsamt machte. Er verwies auf das Klinikum, wo die Arbeiten jetzt zum Teil wieder mit einigen Leuten erledigt würden.

Quelle:  http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Kreis-FDP-schickt-acht-Delegierte-ins-Rennen-_arid,10557996_toid,705.html

Portrai Marcel Aulila: Er ist keiner der „Dummschwätzer“

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Allgemein, Presseberichte | 8. November 2016

Villingen-Schwenningen

Er ist keiner der „Dummschwätzer“

Von Jasmin Cools 19.09.2016 – 16:15 Uhr

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In seiner Heimatstadt Spaichingen ist Marcel Aulila Stadtrat. Hier hat er auch einst den Ortsverband der Jungen Liberalen gegründet. Fotos: Cools Foto: Schwarzwälder-Bote

„Um ganz offen zu sein…“, setzt Marcel Aulila an und legt die Fingerkuppen dabei aneinander. Noch während er spricht, ertappt er sich selbst bei der Politiker-Floskel und muss lachen. Sobald ein paar Reizworte fallen, schlüpft er kurz in die Rolle des Politikers, jedoch ohne dabei abgehoben oder distanziert zu wirken. Vielleicht liegt es daran, dass er noch so jung ist. Mit 25 Jahren hat er schon einiges erreicht. Der Spaichinger ist nicht nur FDP-Stadtrat in seiner Heimatstadt, sondern auch Landesvorsitzender der Jungen Liberalen. Im kommenden Jahr wird er seine politische Karriere damit krönen, dass er als Bundestagskandidat für die FDP in den Wahlkreisen Tuttlingen und Rottweil antritt.
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Der junge Mann hat seine Passion für die Politik schon früh entdeckt. „Alles begann, als ich zehn Jahre alt war und das Computerspiel SimCity 3000 gespielt habe“, erinnert er sich, nicht ohne grinsen zu müssen. Da habe er sich erstmals mit städtebaulicher Entwicklung, Infrastruktur – Verkehr wie auch gesellschaftlicher – und Steuern befasst. „Ich lernte schnell, dass mehr Steuern bedeuten, dass man mehr Geld zum Agieren hat, die Leute aber gleichzeitig ungehaltener werden“, bringt er die Zusammenhänge auf den Punkt. Kein Wunder, dass das erste politische Engagement nicht lange auf sich warten ließ.

In der elften Klasse kandidierte er am Spaichinger Gymnasium als Schülersprecher, trat vor 800 Schülern gegen vier andere Kandidaten an und gewann souverän. Sein erster Triumph: Aulila kämpfte für einen Billardtisch im Schülermitverwaltungszimmer und bekam ihn.

Man könnte sagen, dass er von diesem Moment an angefixt war. Beim Studium in Friedrichshafen vertiefte der Vertriebler für Maschinen-Sicherheitstechnik sein Wissen und führte so manche Diskussion über liberale Philosophen. Dann kam das dritte Semester und der heimatverbundene Aulila wollte etwas Parteipolitisches machen. „Also habe ich 2012 mit ein paar Freunden in Spaichingen den Ortsverband der ›Jungen Liberalen‹ gegründet“, erzählt er. Damals war er 22 Jahre alt. Mittlerweile hat der Ortsverband 24 Mitglieder.

2014 folgte der Posten des Stadtrats. Der nächste logische Schritt sei der Landesvorsitz gewesen, erklärt der 25-Jährige. Damals ging er auf Promo-Tour durch die Landkreise. „In einer knappen Kampfabstimmung bekam ich letztendlich 56 Prozent der Stimmen, obwohl mein Gegenkandidat besser vernetzt war“, sagt er nicht ohne Stolz. Seine Rede habe wohl den Ausschlag gegeben. „Trotz nicht so guter Deutschnoten bin ich rhetorisch relativ versiert, denke ich“, gibt er eine ehrliche Selbsteinschätzung ab.

Mit dem Problem, als Politiker nicht ernst genommen zu werden, hatte er weniger zu kämpfen. „Meine Vita hat mich qualifiziert, aber sicher, man muss sich seine Lorbeeren verdienen“, weiß er. Natürlich sei man als junger Mensch idealistischer veranlagt, aber wenn man sich langfristig engagiere und authentisch sei, würde man auch ernst genommen. Und sein Alter hat auch Vorteile. Er gilt im Verband als Schnittstelle zur Jugend, kämpft unter anderem für Themen wie die Abschaffung des Tanz- und Alkoholverkaufsverbots. „Wenn es um Themen geht, für die ich brenne, dann ist keine Diskussion zu mühselig“, beweist er langen Atem.

Generell sei es wichtig, junge Leute ernst zu nehmen. „Nur so begeistert man sie für die Politik“, findet Aulila. Die Jugendlichen seien heute viel informierter über die Politik dank der sozialen Medien. „Klassische Hinterzimmertreffen sind natürlich wenig attraktiv für junge Leute. Stattdessen sollte es eine Möglichkeit geben, online den Kurs zu bestimmen“, schlägt der Jungpolitiker vor.

Wenn es um seine politischen Ziele geht, ist er voll in seinem Element. Dann passen Gestik und Worte perfekt zum gebügelten Hemd und dem zurückgegelten Haar. Doch als typischer Politiker oder gar als abgehoben sieht sich der junge Mann keinesfalls. „Nur weil ich ein Hemd trage, heißt das nicht, dass ich nicht auch gern mal einen mit Freunden hebe“, stellt er klar. So hatte er früher nicht nur lange Haare, sondern war auch Schlagzeuger in einer Band. „Wir hießen ›Insane Eye‹ und haben Kurt Cobain nachgeeifert“, erinnert er sich lachend.

Viel Zeit für Privates hat er nicht mehr, aber wann immer es möglich ist, geht er squashen. Das Wichtigste sei, bodenständig zu bleiben, für seine Sache zu kämpfen und sich durchzubeißen, „auch wenn manche Leute sagen: ›Politiker sind alle die gleichen Dummschwätzer‹.“

Trotz der vielen bisherigen Erfolge findet Aulila nicht, dass er sich verändert hat. „Man muss ja kein homo politicus werden, sondern soll authentisch bleiben. Spaß haben gehört dazu“, betont er. Aber natürlich finde man keine „Saufbilder“ von ihm auf Facebook. Auf so etwas achte er, denn sein Profil repräsentiert ihn und seine Rolle.

Die Vorbereitungen für seine Bundestagskandidatur laufen bereits. „Momentan stelle ich mein Wahlkampfteam zusammen, suche lokale Themen und besuche im November den Parteitag der FDP mit 400 Delegierten“, erzählt er. Er will dort für die Top Fünf kandidieren. „Ich bringe viel Erfahrung mit und traue mir das zu“, sagt er ohne einen Hauch von Zweifel.

Ansonsten schluckt das Hobby Politik viel Zeit und Benzin. 20 Stunden pro Woche investiert er in seine Aufgaben als Landesvorsitzender, auf Veranstaltungen lokal wie landesweit zeigt er Präsenz und fährt mit seinem Audi um die 1500 Kilometer im Monat. Doch das alles tut er gern, denn: „Die Politik braucht junge Menschen.“

Vorstellungsmovie unseres Bundestagswahlkandidaten Marcel Aulila jetzt online

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Allgemein | 3. November 2016

FDP-Kreisausfahrt zum DAIMLER – Prüf- und Testzentrum in Immendingen

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FDP-BESUCHERGRUPPE auf dem DAIMLER Prüf- und Testzentrum in Immendingen. Guide Andrea Klotz erläutert das gigantische Bauprojekt mit aktuell europaweit größten Erdbewegungen… | Foto: FDP-KV-Tuttlingen

 

Kreisausfahrt der Freien Demokraten Kreisverband Tuttlingen zum DAIMLER – Prüf- und Testzentrum in Immendingen.

Bis zum letzten Platz ausgebucht – und noch Interessierte auf der Warteliste – war der Besichtungstermin am Sonntagvormittag um 10 Uhr. Im ehemaligen Soldatenheim bei Immendingen, dem aktuellen Daimler Projektbüro, wurden die 35 Teilnehmer begrüßt und mittels Videofilm in das Großprojekt Prüf- und Testzentrum Immendingen eingeführt.

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DAIMLER Prüf- und Teststrecke Immendingen | Foto: DAIMLER AG

Einen umfassenden Überblick über die riesige Erdbaustelle konnten die Teilnehmer bei der sich anschließenden Busfahrt mit Stopp an der Aussichtsplattform inmitten des Daimler Testovals bekommen.

Andrea Klotz, kompetente Führerin für diese Besichtigungstouren, informierte sehr detail- und kenntnisreich über alle Baumaßnahmen und künftigen Fahrzeug-Dauerlaufstrecken, darunter die „Berta-Teststrecke“, benannt nach der ersten Automobilistin Berta Benz.

Es war schon recht beeindruckend, welche Menge an Erdmodulierung hier mit zahlreichen Dumpern (großen Muldenkippern mit 30 t Fassungsvermögen) und anderen, z.T. gigantischen Baufahrzeugen stattfindet. Laut Projektleitern Dr. Lothar Ulsamer und Rainer Imdahl handele es sich um diei derzeit größte Erdbaustelle in ganz Europa.

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DAIMLER Albdauerlauf in der Prüf- und Teststrecke Immendingen | Foto: DAIMLER AG

Und wie mit großem Aufwand den Belangen des Umweltschutzes und dem Lebensumfeld der hier lebenden Tierwelt Rechnung getragen wird: Eine eigens und mit großem Aufwand zu erstellende Wildtierpassage wird quer durch das gesamte Testzentrum gebaut, darunter ein großflächiger Wildtier-Tunnel aus Beton unter der neuen Zufahrt zum Testgelände.

Ein vorzeigbares Beispiel gelungener Konversion und ein vielversprechender Neubeginn nach der Auflösung des Bundeswehrstandortes Immendingen.

Marcel Aulila verbreitet Aufbruchstimmung

FDP-Kreisverbände Tuttlingen und Rottweil nominieren Spaichinger als Bundestagskandidaten

Von Frank Czilwa 27. Juni 2016

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Foto oben: Der junge Kandidat (Dritter von rechts) wird von einem Kreis erfahrener „Politprofis“ unterstützt (von links): Tuttlingens FDP-Kreisvorsitzender Hans-Peter Bensch, Dieter Kleinmann MdL a.D., Rottweils FDP-Kreisvorsitzender Gerhard Aden MdL, Marcel Aulila, Ernst Burgbacher MdB a.D. und Ernst Pfister MdL a.D. Foto: Frank Czilwa
Trossingen – Marcel Aulila ist nun offiziell Bundestagskandidat der FDP für den Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen. Der 25-jährige Spaichinger ist in der Nominierungsversammlung am Samstag im Trossinger Kesselhaus von den anwesenden 45 Stimmberechtigen bei einer Enthaltung einstimmig gewählt worden.

Im Herbst 2017 findet die Wahl für den Deutschen Bundestag statt. Die FDP macht sich gute Hoffnung, dann wieder ins deutsche Parlament zurückkehren zu können. „Ich erlebe eine richtige Aufbruchstimmung“ mit vielen Neueintritten und steigendem Medieninteresse, meinte Marcel Aulila, als er sich den FDP-Mitgliedern aus den Kreisen Tuttlingen und Rottweil vor seiner Nominierung vorstellte. Auch der Trossinger Ernst Burgbacher, von 1998 bis 2013 Abgeordneter der FDP im Deutschen Bundestag, ist überzeugt, dass die Stimmung in der Bevölkerung den Liberalen gewogen sei: „Jeder sagt, ihr fehlt und wir warten, dass ihr wieder kommt.“

„Aus dem wird mal was“, war Ernst Burgbacher schon überzeugt, als er Marcel Aulila beim Europa-Wahlkampf 2014 kennen gelernt hatte. Burgbacher war es auch, der der Versammlung formell Aulila als Kandidat vorschlug.

„Mit Leidenschaft“

Marcel Aulila ist 25 Jahre alt und kommt aus Spaichingen. Seit 2015 ist er Landesvorsitzender der Jungen Liberalen (Julis), die er auch im Kreis führt. Zur FDP kam er, als er 2012 den Spaichinger Ortsverband der Julis mit gegründet hatte. Er ist – „mit Leidenschaft“, wie er sagt – Stadtrat in seiner Heimatstadt Spaichingen und war 2014 Kandidat für das Europa-Parlament und Zweitkandidat bei der Landtagswahl 2016.

Von 2010 bis 2013 hat er an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen Wirtschafts- und Politikwissenschaft studiert und arbeitet seit 2014 als Produktmanager im technischen Vertrieb des elterlichen Unternehmens.

Im Bundestag will er „urliberalen Positionen“ wieder Gehör verschaffen: „Es gibt einige Felder in Berlin, die darauf warten, von uns Liberalen bestellt zu werden.“

So sei Deutschland etwa beim digitalen Ausbau gegenüber anderen Ländern „hinterher“ – auch was die Akzeptanz digitaler Innovationen in der Bevölkerung angeht. „Wir wollen den Zugang zum Internet zu einer Art Grundrecht machen“, so der Kandidat. Dies sei gerade auch für den Mittelstand und das Handwerk wichtig. Die Datensouverenität des Einzelnen müsse vor der „Sammelwut deutscher Behörden“ geschützt werden, weswegen er gegen die anlasslose Vorratsdatenspeicherung eintreten werde.

Er wolle für den Mittelstand kämpfen und vor allem für Neugründer, die mehr Unterstützung und weniger bürokratische Fesseln bräuchten. Beim Thema Erbschaftssteuer fordert Aulila bürokratische Erleichterungen oder diese „am besten ganz abzuschaffen“; durch diese Steuer gingen Arbeitsplätze und Wohlstand verloren.

„Alle 16 Landesregierungen experimentieren auf dem Rücken der Schüler herum, oft aus ideologischen Gründen“, beklagte Aulila beim Thema Bildung. Er fordert bundesweite Standards für das Abitur – die sich an dem hohen Niveau von Baden-Württemberg und Bayern orientieren sollten. In der Europapolitik will er sich dafür einsetzen, dass sich die EU wieder auf ihre „Kernkompetenzen“ besinnt.

Vor Beginn der Versammlung, die vom gastgebenden Kreisvorsitzenden Hans-Peter Bensch geleitet wurde, gab es Grußworte des FDP-Ortsvorsitzenden Hilmar Fleischer und des Rottweiler FDP-Kreisvorsitzenden Gerhard Aden, der über seine ersten sechs Wochen als Abgeordneter im baden-württembergischen Landtag berichtete.

Am 19. November 2016 findet in Donaueschingen die Landesvertreterversammlung der FDP statt, in der die Liste für den Bundestagswahlkampf aufgestellt wird.

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 27. Juni 2016, Regionalausgabe Gränzbote Tuttlingen, Heuberger Bote Spaichingen, Trossinger Zeitung, Redakteur Frank Czilwa

Junge Liberale: „Erneuerungsprozess personell vorantreiben“

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Allgemein | 20. Juni 2016

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„Erneuerungsprozess personell vorantreiben“
16/06/2016 by Carolin Grulms, Pressesprecherin der JuLis Baden-Württemberg

Junge Liberale wollen ihren Bundestagsspitzenkandidaten in der Top 5 platzieren

Auf der Klausurtagung am vergangenen Wochenende in Baden-Baden hat der Landesvorstand der Jungen Liberalen Baden-Württemberg (JuLis) beschlossen, den Juli-Spitzenkandidaten auf der FDP-Landesliste zur Bundestagswahl auf einen der vorderen Plätze zu positionieren.

Zum Beschluss sagt der Landesvorsitzende der Julis Baden-Württemberg Marcel Aulila: „Unser Ziel ist es, den JuLi-Spitzenkandidaten unter die Top fünf der Landesliste für die Bundestagswahl zu bringen.“ Aulila fordert im Hinblick auf die bereits genannten möglichen Kandidaturen, dass sich der Erneuerungsprozess der FDP auch personell widerspiegeln solle: „Es ist gut, dass viele der ehemaligen und erfahrenen Bundestagsabgeordneten wieder Verantwortung übernehmen und sich erneut zur Wahl stellen. Um aber den Erneuerungsprozess der Freien Demokraten glaubwürdig nach außen zu transportieren, müssen neben den Erfahrenen auch neue und junge Gesichter auf den vorderen Plätzen der Landesliste stehen!“

Zur Rolle der JuLis bei der Listenaufstellung sagt Aulila: „Die JuLis haben den Erneuerungsprozess der FDP personell und programmatisch unterstützt und begleitet. Wir brauchen künftig weiterhin junge Menschen, die mit ihren innovativen und frischen Ideen unsere liberale Politik vorantreiben. Den JuLis einen vorderen Listenplatz zu gewähren ist auch ein Zeichen der Wertschätzung der Nachwuchsarbeit. Die Landtagswahl in Baden-Württemberg hat gezeigt, dass die jungen Wähler die zweitstärkste Wählergruppe der Freien Demokraten bilden. Das sollte sich auch im Kandidatentableau zeigen.“

Der JuLi-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl wird auf dem 70. Landeskongress der JuLis  Baden-Württemberg am 17./ 18. September 2016 in Stuttgart gewählt.

Wahlkreiskonferenz zur Aufstellung des Bewerbers / der Bewerberin für die Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis 285 Rottweil-Tuttlingen

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Allgemein | 19. Juni 2016

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Wahlkreiskonferenz zur Aufstellung des Bewerbers / der Bewerberin für die Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen (285)

Einladung zur Aufstellung des Bewerbers / der Bewerberin für die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen gemäß § 30 Absatz 2 der FDP-Landessatzung zur

W a h l k r e i s k o n f e r e n z

am Samstag, den 25. Juni 2016 um 16.00 Uhr

Rathauslounge der „Kulturfabrik Kesselhaus“

Hans-Lenz-Straße 14, 78647 Trossingen

Telefon Festnetz: +49 7425 33 45 40

 

T a g e s o r d n u n g

  • Eröffnung und Begrüßung
  • Feststellung der Stimmberechtigung
  • Wahl eines Versammlungsleiters
  • Wahl eines Schriftführers
  • Wahl einer Zählkommission
  • Grußworte
  • Wahl eines Wahlkreisvorsitzenden und eines Stellvertreters1)
  • Wahl von zwei Mitgliedern zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung über die schriftliche und geheime Wahl der Bewerber
  • Wahl eines Vertrauensmannes und eines Stellvertreters
  • Wahl des Bewerbers / der Bewerberin
  • Wahl eines Organisationsausschusses1)
  • Termine / Verschiedenes / Schlusswort

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

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Allgemein | 21. März 2016

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Wahlaufruf zur Landtagswahl 2016

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Allgemein | 12. März 2016

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Text zum Vergrößern

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