Kein Ende in Sicht

MS will weiter expandieren – FDP besichtigt MS Powertrain Technologie
Von Larissa Schütz

TROSSINGEN-SCHURA – Mehr als 700 Mitarbeiter insgesamt, zwei internationale Zweigstellen, ein Jahresumsatz von mehr als 180 Millionen Euro in der MS Powertrain Technology Group und insgesamt weltweit 238 Millionen Euro – die MS ist Trossingens größtes Unternehmen. Seit mehr als einem Jahr läuft die Produktion inzwischen im Schuraer Gewerbegebiet: Anlass für die Trossinger FDP, einen Besichtigungsbesuch bei der Firma zu unternehmen.

Die MS ist groß – und das Unternehmen möchte noch weiter expandieren.

Das war eine der ersten Informationen, die die Gäste von der FDP erhielten: „Wir werden ein deutliches Wachstum anstreben“, kündigte Vorstandsmitglied Armin Distel mit dem Hinweis auf neue Produkte an. „Wir haben alles so vorbereitet, dass schnell expandiert werden kann“, erläuterte auch Wolfgang Bieber, Geschäftsführer der MS Powertrain Technologie GmbH. Der Geschäftszweig, der sich mit Komponenten und Systemen für die Antriebstechnik befasst und unter anderem an Daimler, ZF, MAN oder Liebherr liefert, wurde mit dem Umzug von Spaichingen nach „Neuen II“ („Neuen I“ ist das Burgbacher-Areal am Ortsrand von Schura) großteils autark und erhielt einen eigenen Geschäftsführer.

Dieselbe Entwicklung durchlief das Geschäftsfeld Ultraschall, das als MS Ultraschall Technologie GmbH derzeit noch am alten Standort in Spaichingen auf 26 000 Quadratmetern Fläche residiert. Auf der Seite der Kreisstraße 5910, auf der bereits die MS Powertrain Technologie GmbH auf 18 000 Quadratmetern steht, wird noch ein Verwaltungstrakt gebaut. Auf der anderen – der Durchhausener – Straßenseite ist die Erweiterung „Neuen III“ bereits gerodet – und wartet auf die MS Ultraschall. Deren Umzug ins Gewerbegebiet Neuen ist geplant, aber „wir haben keinen solchen Zeitdruck wie damals beim Umzug der MS Powertrain“, sagte Distel. Mindestens denselben Platz wie in Spaichingen wird der Geschäftsbereich in „Neuen III“ benötigen, so Distel. Eine Verbindung über die K 5910 soll die Fabrikteile verbinden.

Eigenes Blockheiz-Kraftwerk

Vorerst gab es für die FDP aber nur die MS Powertrain zu besichtigen – die mit Produktion, Logistik, Personal und Versorgung einschließlich eigenem Blockheiz-Kraftwerk mehr als genug Stoff für einen ausgiebigen Rundgang bietet. Beim Gang durch die elf Meter hohe Produktionshalle fiel vor allem auf – Bieber betonte es auch -, dass die Luft sehr sauber ist. Dafür verantwortlich ist eine Schichtbelüftung, die für einen Luftstrom von unten nach oben sorgt. Bis ins Detail durchgetaktet sind die Arbeitsabläufe: Jeden Morgen wird der Tag in einem eigens dafür ausgestatteten Raum geplant (Bieber: „Hier findet der Showdown statt“). Wer hier wieder rausgeht, weiß genau, was er wann, wie und wo zu tun hat. Arbeitsflächen, Abläufe, Raumaufteilung: „Wir sind einem ständigen Optimierungsprozess ausgesetzt“, sagte Bieber, und fügte hinzu: „Das Thema Geschwindigkeit begleitet uns.“

Im Anschluss diskutierte die FDP mit Bieber und Distel über aktuelle Themen, die auch für die MS relevant sind, wie Elektromobilität, von der Distel nicht überzeugt ist („Sie wird sicher verstärkt kommen, aber nicht so flächendeckend, so schnell wie und anders als wir denken.“) und die Gewinnung von Fachkräften, bei der die MS laut Bieber auf regionales Marketing setzt – als nächstes beim Stadtfest Trops.

Quelle: Schwäbische Zeitung, Regionalausgabe Trossinger Zeitung, Redakteurin Larissa Schütz vom 29.06.2017

MS expandiert weiter

Bei MS Powertrain in Schura werden Teile für Antriebstechnik gefertigt. Mitglieder der FDP-Ortsgruppe Trossingen und FDP-Bundestagskandidat Marcel Aulila aus Spaichingen konnten sich bei einer Betriebsbesichtigung von der Leistungsfähigkeit der Firma überzeugen. Foto: Ingrid Kohler

 

Wirtschaft     FDP-Ortsgruppe Trossingen und Bundestagskandidat Marcel Aulila aus Spaichingen waren zu Besuch bei der neu firmierten MS Powertrain Technology in Schura.

Die ehemalige „MS Spaichingen“ hat sich nicht nur räumlich und örtlich verändert, sondern die Geschäftsfelder mit jeweils eigenen  Geschäftsführern neu bestellt. Am neuen Standort im Interkommunalen Gewerbegebiet in Schura, wo seit mehr als einem Jahr die Produktion läuft, befindet sich jetzt die „MS Powertrain Technologie  GmbH“, während am alten Standort in Spaichingen die „MS Ultraschall
Technologie GmbH“ produziert und sich die „MS Industrie-Verwaltungs GmbH“ befindet. Dies erfuhren die Teilnehmer der FDP Trossingen bei der Besichtigung der MS in Schura mit dem Geschäftsführer der Powertrain Technologie, Wolfgang Bieber, sowie Armin Distel, der gemeinsam mit Dr. Andreas Aufschnaiter und einem Bilanzbuchhalter den dreiköpfigen Vorstand der MS Insdustrie AG mit Sitz in München bildet. Auch Karl-Heinz Haller, in Spaichingen und Schura zuständig für das Marketing, begleitete die Besucher.

Verwaltung zieht erst später um

18 000 Quadratmeter Fläche, davon 12 000 für die Produktion und jeweils 2000 für Verwaltung, Versorgung und Logistik, fasste Geschäftsführer Bieber die Gebäudeflächen am Standort in der Neuenbühlstraße 6 zusammen. Zusätzlich seien die gerodeten
Flächen bereits in Besitz von MS, und man werde bei Bedarf weitere angrenzende Flächen kaufen, betonte Armin Distel. Allerdings
habe man aktuell keinen Zeitdruck zum Bauen. Die MS Ultraschall Technologie in Spaichingen sei zwar auch sehr stark gewachsen
und wie die Powertrain weiter auf Expansionskurs, habe aber nunmehr in Spaichingen 26 000 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Auch verbleibe die Verwaltung noch in Spaichingen. „Wir sind zwar an der Vermarktung der Immobilien in Spaichingen dran, aber alles noch ohne zeitliche Vorgabe“, so Distel. Erstrebtes Ziel sei aber, „alles an einem Standort“ und zwar in Schura mit angedachter Straßenüberquerung von der Powertrain zur Ultraschall. Was die MS Powertrain betrifft, seien dies derzeit 330 Mitarbeiter in Schura,
140 im Werk Zittau und 150 in Webberville in den USA. Insgesamt habe MS in allen Bereichen mehr als 600 Mitarbeiter und einen
Jahresumsatz von 170 bis 180 Millionen Euro, so Distel.

Beim Rundgang durch die Produktion wurden die Dimensionen des Gebäudes deutlich. Mehr als 100 Bearbeitungszentren laufen im Drei-Schicht-Verfahren. Streng getrennt von der normalen Serienfertigung ist die Prototypenfertigung, in die MS rund drei Millionen Euro investiert hat. Geprüft werden die Teile in klimatisierten Räumen mit 3 D-Messanlagen. Und was die Umwelttechnik betrifft, da ist MS auf dem neuesten Stand der Dinge. Fast schon klein erscheint der Logistikbereich, doch auch hier ist wie in der Produktion bis ins kleinste Detail alles durch getaktet. „Von 24 Mitarbeitern werden im Drei-Schicht-Betrieb zwischen 25 und 30 Lkw pro Tag beladen.

Beim Stadtfest dabei

Um Fachkräfte zu gewinnen, setzte man auf Marketing in der Region, so die Geschäftsführung auf die Frage Ernst Pfisters. Auch beim Stadtfest „Trops“ werde man sich präsentieren. iko

Quelle: Neckarquelle Online vom 27.06.2017

Delegation der FDP-Landtagsfraktion besucht das Medizintechnikcluster Tuttlingen

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Allgemein | 24. Mai 2017

Führung im KARL STORZ Besucherzentrum: Medical Mountains, IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Vertreter der Kommunen sowie Unternehmensvertreter im wirtschaftspolitischen Austausch mit den Vertretern der FDP-Landtagsfraktion unter Vorsitz von Dr. Ulrich Rülke.
Führung im KARL STORZ Besucherzentrum: Medical Mountains, IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Vertreter der
Kommunen sowie Unternehmensvertreter im wirtschaftspolitischen Austausch mit den Vertretern der FDP/DVP-
-Landtagsfraktion unter Vorsitz von Dr. Ulrich Rülke.

Tuttlingen, 16.05.2017: Zu einem politischen Austausch empfing die Clusterorganisation Medical Mountains sowie die Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg eine Delegation der FDP-Landtagsfraktion zum Gespräch über wirtschaftspolitische Anliegen im ländlichen Raum.

Im KARL STORZ Besucherzentrum begrüßte IHK-Präsident Dieter Teufel den Fraktionsvorsitzenden der FDP/DVP-Fraktion Dr. Ulrich Rülke mit drei weiteren Abgeordneten, den Ersten Bürgermeister der Stadt Tuttlingen Emil Buschle sowie den Wirtschaftsdezernenten des Landkreises Tuttlingen. In seinen einleitenden Worten nannte Teufel den zügigen Breitbandausbau, die Stärkung der dualen Ausbildung als gleichberechtigte Bildungsoption sowie die technologieoffene Diskussion zur Weiterentwicklung der Mobilität. „Dies sind die drei drängendsten Herausforderungen, die Wirtschaft und Politik gemeinsam zu bewältigen haben“, so fasste Dieter Teufel die Forderungen an die Politik zusammen.

Dr. Ulrich Rülke verdeutlichte in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit zu unterscheiden, wann staatliche Hilfestellung notwendig ist und wann dementgegen der freie Marktmechanismus greifen muss. Bezüglich des Breitbandausbaus forderte Rülke mehr staatliches Engagement der baden-württembergischen Landesregierung, wohingegen er im Bereich der Mobilitätsentwicklung für eine ergebnisoffene Technologiediskussion plädiert, die durch reguläre Marktmechanismen entschieden werde sollte.

Nach Vorstellung der Clusterinitiative Medical Mountains und Technology Mountains verwies Yvonne Glienke (Vorstand Medical Mountains AG) auf die deutlich gestiegenen Anforderungen durch die nun in Kraft getretene Medizinprodukteverordnung, die für Medizintechnikunternehmen der Region zum Innovationshemmnis und zur Kostenbelastung wird. Beispielhaft wurde hierbei auf die Hochklassifizierung von Produkten, der gestiegenen Nachweispflicht durch klinische Studien oder auf die Doppelprüfungen durch Regierungspräsidien sowie Benannten Stellen verwiesen. Die Auswirkungen der neuen Verordnung können somit langfristig auch das Gesundheitssystem negativ beeinflussen, zum Beispiel durch mögliche Preissteigerungen oder durch die Tatsache, dass innovative Technologien, erst sehr spät oder im schlimmsten Falle gar nicht in den Markt kommen, da sich Unternehmen aus Nischenbereichen zurückziehen. „Vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen haben mit den neuen Regelungen und dem damit verbundenen Dokumentationsaufwand große Herausforderungen zu meistern“, so Yvonne Glienke. Dies bestätigten auch Herbert Maslanka (Geschäftsführer H. + H. Maslanka-Chirurgische Instrumente GmbH) sowie Landesinnungsmeister der Landesinnung Chirurgiemechanik Hans-Thomas Volzer.

In diesem Zusammenhang regte Dr. Martin Leonhard (Bereichsleiter Technologie Management bei KARL STORZ) erneut die Einberufung eines runden Tisches zwischen Industrie und Regierungspräsidien an, um über effektive Prüfbedingungen zu sprechen.

Zum Abschluss des Besuchs konnte sich die Delegation aus Stuttgart beim Rundgang durch das KARL STORZ Besucherzentrum einen konkreten Eindruck von der Innovationskraft des Medizintechnikclusters Tuttlingen verschaffen. Hierbei wurden unter anderem die Vorteile der 3D-Kameratechnolgie sowie die Fortschritte in der Operationssaalintegration von KARL STORZ präsentiert.

Quelle: Karl Storz GmbH, Link: https://www.karlstorz.com/be/de/delegation-der-fdp-landtagsfraktion-besucht-das-medizintechnikcluster-tuttlingen.htm

 

„Es gab für mich keine andere Partei als die FDP“

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Allgemein | 21. November 2016

Lokales | 20.11.2016 | Gabriel Rinaldi

„Es gab für mich keine andere Partei als die FDP“
Kreisverband ehrt Arnold Kutzli und Bernhard Märkt für 40 Jahre Mitgliedschaft

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Hatten gleich zwei Gründe zum Feiern: Der Ehrenvorsitzende Ernst Pfister, die Geehrten Arnold Kutzli und Bernhard Märkt mit Ehefrau Helga, der Ehrenvorsitzende Ernst Burgbacher und Hans-Peter Bensch, Kreisvorsitzender (von links). Foto: Gabriel Rinaldi

 

Trossingen sz Der Kreisverband der FDP hat am Sonntagmorgen gleich zwei Gründe zum Feiern gehabt: bei einer Matinee im Hotel „Bären“ wurden Bernhard Märkt und Arnold Kutzli für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Die Feierstunde begann mit einem musikalischen Intermezzo: Gérard Deleye und die zwei Ehrenvorsitzenden Ernst Pfister und Ernst Burgbacher, auch als „Liberales Panikorchester“ bekannt, spielten ein munteres Stück. „Wieso wir so heißen? Wir üben nicht und wissen bis zwei Minuten vor dem Auftritt nicht, was wir spielen“, erläuterte Pfister.

Theodor-Heuss-Ansteck-Pin in silber

Theodor-Heuss-Ansteck-Pin in silber

Beim Grußwort des Kreisvorsitzenden Hans-Peter Bensch wurde die Landesversammlung angesprochen, bei der die Listenplätze für die Bundestagswahl gewählt wurden – der Wahlkreis-Kandidat Marcel Aulila fand sich auf Platz 17 wieder. „Er hat gestern viele Reden gehalten und hatte heute Morgen keine Stimme mehr“, sagte Bensch über den deshalb entschuldigten Spaichinger.

Ohne Aulila, aber mit viel Witz und Weitsicht hielten Pfister und Burgbacher eine etwas andere Laudatio, die zur Diskussion am Bistrotisch umfunktioniert wurde. Ein besonders schönes und unschönes Erlebnis in 40 Jahren FDP-Arbeit, der Grund für den Parteieintritt oder sonstige Anekdoten wurden auf diese Weise erzählt.

Der Wurmlinger Bernhard Märkt stieß in seiner Zeit als FDPler oft aufWiderstand: „Nicht gut lief das Plakatieren, manchmal wurden unsere Plakate einfach abgerissen.“ Außerdem seien seine Lehrer-Kollegen nicht über die Mitgliedschaft erfreut gewesen. Der Liberalismus ist für ihn mehr als eine politische Denkweise: „Ich wurde bewegt durch die Aufklärung, die liberalen Ideen haben mich fasziniert und ich hatte das Bedürfnis, mich da zu zeigen. Es gab für mich keine andere Partei als die FDP.“

„Arnold hat Trossingen geprägt“

Sein Trossinger Mitstreiter Arnold Kutzli blickt ebenfalls auf eine lange Zeit als freier Demokrat zurück. Das „Multi-Talent“, wie Pfister ihn nannte, war in Trossingen überall tätig: lange Zeit als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, bei der Turngemeinde und vor allem in der Musik. „Trossingen gäbe es in der Form ohne Arnold Kutzli nicht“, meinte Ernst Burgbacher.

Musik als Markenzeichen für die Liberalen? „Kreativität ist wichtig für die Zukunft“, stellte Pfister am Ende der Laudatio fest. „Beide haben einen musikalischen Hintergrund, vielleicht zeichnet uns das aus.“

Nach der Übergabe der Urkunden und Theodor-Heuss-Medaillen in Silber bedankten sich die zwei Geehrten – Bernhard Märkt wünschte der Trossinger FDP für die Zukunft einen Bundestagskandidaten. Kurios: Seit diesem Jahr gibt es bei der FDP eigentlich eine Anstecknadel, Kutzli und Märkt bekamen trotzdem Nadel und Medaille: „Damit der Übergang leichter fällt“, stellte Hans-Peter Bensch klar.

 

Quelle: Schwäbische Zeitung Online
Link: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Es-gab-fuer-mich-keine-andere-Partei-als-die-FDP-_arid,10566639_toid,690.html

FDP-Kreisparteitag: Kreis-FDP schickt acht Delegierte ins Rennen

Lokales | 06.11.2016 | Katja Mielcarek

Kreis-FDP schickt acht Delegierte ins Rennen

Aufstellung der Landesliste am 19. November in Donaueschingen – Hoffnungen ruhen auf Marcel Aulila

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Geisingen/Tuttlingen sz Bei seinem ordentlichen Parteitag hat der FDP-Kreisverband Tuttlingen in Geisingen unter anderem die Delegierten für die Landesvertreterversammlung am 19. November gewählt. In Donaueschingen wird die Landesliste für die Bundestagswahl aufgestellt.

Der Kreisverband hofft auf einen guten Platz – möglichst unter den Top Fünf – für seinen Spitzenkandida-ten Marcel Aulila, den Landesvorsitzenden der Jung-Liberalen. Aulila stimmte knapp 30 Mitglieder auf die Herausforderungen der kommenden Monate ein.
Die Liberalen des Kreisverbandes Tuttlingen ziehen optimistisch in den anstehenden Bundestagswahl-kampf. Kreisvorsitzender Hans-Peter Bensch sprach beim Kreisparteitag in Geisingen-Kirchen-Hausen vorsichtig von sieben Prozent der Stimmen, die die FDP erreichen könne. Der einstige Landeswirtschafts-minister Ernst Pfister berichtete von diversen Gesprächen, in denen „geradezu eine große Sehnsucht“ nach einer liberalen Stimme im Bundestag zum Ausdruck komme. Und Marcel Aulila, der Spitzenkandidat der baden-württembergischen Jungliberalen, zeigte sich überzeugt, dass die FDP in Zukunft wieder eine wich-tigere Rolle in Deutschland spielen werde. Der Weg dorthin führe über die klassischen Werte der FDP, aber auch über die Bespielung neuer Themen, wie die Digitalisierung oder auch die Freigabe von Canna-bis. Die Partei müsse sowohl auf die erfahrenen Kräfte setzen, als auch auf neue, frische Gesichter.
Eines dieser frischen Gesichter sei Marcel Aulila, sagte der Kreisvorsitzende Hans-Peter Bensch. Der Kreisverband Tuttlingen hoffe, ihn bei der Landesvertreterversammlung auf einem der ersten fünf – und damit vergleichsweise sicheren – Plätze auf der Landesliste positionieren zu können. Allerdings werde das nicht ganz einfach sein.

Aktuelle Situation nicht einfach

Nicht ganz einfach ist auch die aktuelle Situation des Kreisverbandes, der mit einem Mitgliederschwund zu kämpfen habe, wie der Vorsitzende sagte. Auch finanziell war das Jahr 2016 für die Liberalen an-spruchsvoll, berichtete Schatzmeister Heinrich Lachenmaier. Während das Jahr 2015 noch mit einem Plus von 35000 Euro abgeschlossen wurde, sei nun mit einem „deutlichen Fehlbetrag“ zu rechnen. Grund seien die deutlich zurückgegangenen Spenden, die Ausgaben für den Landtagswahlkampf und auch die Sonderumla-ge von 25 Euro pro Mitglied, die die Bundespartei von ihren Kreisverbänden fordere.

Paul Haug, der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, berichtete über den geplanten Neubau des Landrat-samts und die Diskussionen um die notwendigen Parkplätze. Er plädierte für ein Parkdeck auf dem ehema-ligen Schweickhardt-Gelände. Dem widersprach Hans-Peter Bensch, der für eine andere Lösung plädierte. Die könne aber aller Voraussicht nicht das Parkhaus sein, das Aesculap im Bereich des Bahnhofs bauen will. Dort würde eine Miete von 60 Euro pro Stellplatz fällig – ein Betrag, der den Angestellten im Land-ratsamt nicht zumutbar sein. Der Landkreis müsse dann die jeweils die Hälfte zusteuern. Problematisch sieht die Kreistags-FDP auch die Parksituation im Bereich der gewerblichen Schulen, sagte Paul Haug. Die Arbeitsbedingungen der Putzfrauen im Landratsamt (unser Bericht am Samstag) müssten unbedingt ge-klärt werden. So sinnvoll die Privatisierung in vielen Bereichen sein könne, in diesem Fall müsse ernsthaft überlegt werden, die Verträge zu kündigen. Oft würden Einsparungen auf Kosten des Personals durchge-setzt so Haug, der aber ausdrücklich keine Aussage zur Situation im Landratsamt machte. Er verwies auf das Klinikum, wo die Arbeiten jetzt zum Teil wieder mit einigen Leuten erledigt würden.

Quelle:  http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Kreis-FDP-schickt-acht-Delegierte-ins-Rennen-_arid,10557996_toid,705.html

Portrai Marcel Aulila: Er ist keiner der „Dummschwätzer“

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Allgemein, Presseberichte | 8. November 2016

Villingen-Schwenningen

Er ist keiner der „Dummschwätzer“

Von Jasmin Cools 19.09.2016 – 16:15 Uhr

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In seiner Heimatstadt Spaichingen ist Marcel Aulila Stadtrat. Hier hat er auch einst den Ortsverband der Jungen Liberalen gegründet. Fotos: Cools Foto: Schwarzwälder-Bote

„Um ganz offen zu sein…“, setzt Marcel Aulila an und legt die Fingerkuppen dabei aneinander. Noch während er spricht, ertappt er sich selbst bei der Politiker-Floskel und muss lachen. Sobald ein paar Reizworte fallen, schlüpft er kurz in die Rolle des Politikers, jedoch ohne dabei abgehoben oder distanziert zu wirken. Vielleicht liegt es daran, dass er noch so jung ist. Mit 25 Jahren hat er schon einiges erreicht. Der Spaichinger ist nicht nur FDP-Stadtrat in seiner Heimatstadt, sondern auch Landesvorsitzender der Jungen Liberalen. Im kommenden Jahr wird er seine politische Karriere damit krönen, dass er als Bundestagskandidat für die FDP in den Wahlkreisen Tuttlingen und Rottweil antritt.
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Der junge Mann hat seine Passion für die Politik schon früh entdeckt. „Alles begann, als ich zehn Jahre alt war und das Computerspiel SimCity 3000 gespielt habe“, erinnert er sich, nicht ohne grinsen zu müssen. Da habe er sich erstmals mit städtebaulicher Entwicklung, Infrastruktur – Verkehr wie auch gesellschaftlicher – und Steuern befasst. „Ich lernte schnell, dass mehr Steuern bedeuten, dass man mehr Geld zum Agieren hat, die Leute aber gleichzeitig ungehaltener werden“, bringt er die Zusammenhänge auf den Punkt. Kein Wunder, dass das erste politische Engagement nicht lange auf sich warten ließ.

In der elften Klasse kandidierte er am Spaichinger Gymnasium als Schülersprecher, trat vor 800 Schülern gegen vier andere Kandidaten an und gewann souverän. Sein erster Triumph: Aulila kämpfte für einen Billardtisch im Schülermitverwaltungszimmer und bekam ihn.

Man könnte sagen, dass er von diesem Moment an angefixt war. Beim Studium in Friedrichshafen vertiefte der Vertriebler für Maschinen-Sicherheitstechnik sein Wissen und führte so manche Diskussion über liberale Philosophen. Dann kam das dritte Semester und der heimatverbundene Aulila wollte etwas Parteipolitisches machen. „Also habe ich 2012 mit ein paar Freunden in Spaichingen den Ortsverband der ›Jungen Liberalen‹ gegründet“, erzählt er. Damals war er 22 Jahre alt. Mittlerweile hat der Ortsverband 24 Mitglieder.

2014 folgte der Posten des Stadtrats. Der nächste logische Schritt sei der Landesvorsitz gewesen, erklärt der 25-Jährige. Damals ging er auf Promo-Tour durch die Landkreise. „In einer knappen Kampfabstimmung bekam ich letztendlich 56 Prozent der Stimmen, obwohl mein Gegenkandidat besser vernetzt war“, sagt er nicht ohne Stolz. Seine Rede habe wohl den Ausschlag gegeben. „Trotz nicht so guter Deutschnoten bin ich rhetorisch relativ versiert, denke ich“, gibt er eine ehrliche Selbsteinschätzung ab.

Mit dem Problem, als Politiker nicht ernst genommen zu werden, hatte er weniger zu kämpfen. „Meine Vita hat mich qualifiziert, aber sicher, man muss sich seine Lorbeeren verdienen“, weiß er. Natürlich sei man als junger Mensch idealistischer veranlagt, aber wenn man sich langfristig engagiere und authentisch sei, würde man auch ernst genommen. Und sein Alter hat auch Vorteile. Er gilt im Verband als Schnittstelle zur Jugend, kämpft unter anderem für Themen wie die Abschaffung des Tanz- und Alkoholverkaufsverbots. „Wenn es um Themen geht, für die ich brenne, dann ist keine Diskussion zu mühselig“, beweist er langen Atem.

Generell sei es wichtig, junge Leute ernst zu nehmen. „Nur so begeistert man sie für die Politik“, findet Aulila. Die Jugendlichen seien heute viel informierter über die Politik dank der sozialen Medien. „Klassische Hinterzimmertreffen sind natürlich wenig attraktiv für junge Leute. Stattdessen sollte es eine Möglichkeit geben, online den Kurs zu bestimmen“, schlägt der Jungpolitiker vor.

Wenn es um seine politischen Ziele geht, ist er voll in seinem Element. Dann passen Gestik und Worte perfekt zum gebügelten Hemd und dem zurückgegelten Haar. Doch als typischer Politiker oder gar als abgehoben sieht sich der junge Mann keinesfalls. „Nur weil ich ein Hemd trage, heißt das nicht, dass ich nicht auch gern mal einen mit Freunden hebe“, stellt er klar. So hatte er früher nicht nur lange Haare, sondern war auch Schlagzeuger in einer Band. „Wir hießen ›Insane Eye‹ und haben Kurt Cobain nachgeeifert“, erinnert er sich lachend.

Viel Zeit für Privates hat er nicht mehr, aber wann immer es möglich ist, geht er squashen. Das Wichtigste sei, bodenständig zu bleiben, für seine Sache zu kämpfen und sich durchzubeißen, „auch wenn manche Leute sagen: ›Politiker sind alle die gleichen Dummschwätzer‹.“

Trotz der vielen bisherigen Erfolge findet Aulila nicht, dass er sich verändert hat. „Man muss ja kein homo politicus werden, sondern soll authentisch bleiben. Spaß haben gehört dazu“, betont er. Aber natürlich finde man keine „Saufbilder“ von ihm auf Facebook. Auf so etwas achte er, denn sein Profil repräsentiert ihn und seine Rolle.

Die Vorbereitungen für seine Bundestagskandidatur laufen bereits. „Momentan stelle ich mein Wahlkampfteam zusammen, suche lokale Themen und besuche im November den Parteitag der FDP mit 400 Delegierten“, erzählt er. Er will dort für die Top Fünf kandidieren. „Ich bringe viel Erfahrung mit und traue mir das zu“, sagt er ohne einen Hauch von Zweifel.

Ansonsten schluckt das Hobby Politik viel Zeit und Benzin. 20 Stunden pro Woche investiert er in seine Aufgaben als Landesvorsitzender, auf Veranstaltungen lokal wie landesweit zeigt er Präsenz und fährt mit seinem Audi um die 1500 Kilometer im Monat. Doch das alles tut er gern, denn: „Die Politik braucht junge Menschen.“

Vorstellungsmovie unseres Bundestagswahlkandidaten Marcel Aulila jetzt online

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Allgemein | 3. November 2016

FDP-Kreisausfahrt zum DAIMLER – Prüf- und Testzentrum in Immendingen

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FDP-BESUCHERGRUPPE auf dem DAIMLER Prüf- und Testzentrum in Immendingen. Guide Andrea Klotz erläutert das gigantische Bauprojekt mit aktuell europaweit größten Erdbewegungen… | Foto: FDP-KV-Tuttlingen

 

Kreisausfahrt der Freien Demokraten Kreisverband Tuttlingen zum DAIMLER – Prüf- und Testzentrum in Immendingen.

Bis zum letzten Platz ausgebucht – und noch Interessierte auf der Warteliste – war der Besichtungstermin am Sonntagvormittag um 10 Uhr. Im ehemaligen Soldatenheim bei Immendingen, dem aktuellen Daimler Projektbüro, wurden die 35 Teilnehmer begrüßt und mittels Videofilm in das Großprojekt Prüf- und Testzentrum Immendingen eingeführt.

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DAIMLER Prüf- und Teststrecke Immendingen | Foto: DAIMLER AG

Einen umfassenden Überblick über die riesige Erdbaustelle konnten die Teilnehmer bei der sich anschließenden Busfahrt mit Stopp an der Aussichtsplattform inmitten des Daimler Testovals bekommen.

Andrea Klotz, kompetente Führerin für diese Besichtigungstouren, informierte sehr detail- und kenntnisreich über alle Baumaßnahmen und künftigen Fahrzeug-Dauerlaufstrecken, darunter die „Berta-Teststrecke“, benannt nach der ersten Automobilistin Berta Benz.

Es war schon recht beeindruckend, welche Menge an Erdmodulierung hier mit zahlreichen Dumpern (großen Muldenkippern mit 30 t Fassungsvermögen) und anderen, z.T. gigantischen Baufahrzeugen stattfindet. Laut Projektleitern Dr. Lothar Ulsamer und Rainer Imdahl handele es sich um diei derzeit größte Erdbaustelle in ganz Europa.

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DAIMLER Albdauerlauf in der Prüf- und Teststrecke Immendingen | Foto: DAIMLER AG

Und wie mit großem Aufwand den Belangen des Umweltschutzes und dem Lebensumfeld der hier lebenden Tierwelt Rechnung getragen wird: Eine eigens und mit großem Aufwand zu erstellende Wildtierpassage wird quer durch das gesamte Testzentrum gebaut, darunter ein großflächiger Wildtier-Tunnel aus Beton unter der neuen Zufahrt zum Testgelände.

Ein vorzeigbares Beispiel gelungener Konversion und ein vielversprechender Neubeginn nach der Auflösung des Bundeswehrstandortes Immendingen.

Marcel Aulila verbreitet Aufbruchstimmung

FDP-Kreisverbände Tuttlingen und Rottweil nominieren Spaichinger als Bundestagskandidaten

Von Frank Czilwa 27. Juni 2016

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Foto oben: Der junge Kandidat (Dritter von rechts) wird von einem Kreis erfahrener „Politprofis“ unterstützt (von links): Tuttlingens FDP-Kreisvorsitzender Hans-Peter Bensch, Dieter Kleinmann MdL a.D., Rottweils FDP-Kreisvorsitzender Gerhard Aden MdL, Marcel Aulila, Ernst Burgbacher MdB a.D. und Ernst Pfister MdL a.D. Foto: Frank Czilwa
Trossingen – Marcel Aulila ist nun offiziell Bundestagskandidat der FDP für den Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen. Der 25-jährige Spaichinger ist in der Nominierungsversammlung am Samstag im Trossinger Kesselhaus von den anwesenden 45 Stimmberechtigen bei einer Enthaltung einstimmig gewählt worden.

Im Herbst 2017 findet die Wahl für den Deutschen Bundestag statt. Die FDP macht sich gute Hoffnung, dann wieder ins deutsche Parlament zurückkehren zu können. „Ich erlebe eine richtige Aufbruchstimmung“ mit vielen Neueintritten und steigendem Medieninteresse, meinte Marcel Aulila, als er sich den FDP-Mitgliedern aus den Kreisen Tuttlingen und Rottweil vor seiner Nominierung vorstellte. Auch der Trossinger Ernst Burgbacher, von 1998 bis 2013 Abgeordneter der FDP im Deutschen Bundestag, ist überzeugt, dass die Stimmung in der Bevölkerung den Liberalen gewogen sei: „Jeder sagt, ihr fehlt und wir warten, dass ihr wieder kommt.“

„Aus dem wird mal was“, war Ernst Burgbacher schon überzeugt, als er Marcel Aulila beim Europa-Wahlkampf 2014 kennen gelernt hatte. Burgbacher war es auch, der der Versammlung formell Aulila als Kandidat vorschlug.

„Mit Leidenschaft“

Marcel Aulila ist 25 Jahre alt und kommt aus Spaichingen. Seit 2015 ist er Landesvorsitzender der Jungen Liberalen (Julis), die er auch im Kreis führt. Zur FDP kam er, als er 2012 den Spaichinger Ortsverband der Julis mit gegründet hatte. Er ist – „mit Leidenschaft“, wie er sagt – Stadtrat in seiner Heimatstadt Spaichingen und war 2014 Kandidat für das Europa-Parlament und Zweitkandidat bei der Landtagswahl 2016.

Von 2010 bis 2013 hat er an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen Wirtschafts- und Politikwissenschaft studiert und arbeitet seit 2014 als Produktmanager im technischen Vertrieb des elterlichen Unternehmens.

Im Bundestag will er „urliberalen Positionen“ wieder Gehör verschaffen: „Es gibt einige Felder in Berlin, die darauf warten, von uns Liberalen bestellt zu werden.“

So sei Deutschland etwa beim digitalen Ausbau gegenüber anderen Ländern „hinterher“ – auch was die Akzeptanz digitaler Innovationen in der Bevölkerung angeht. „Wir wollen den Zugang zum Internet zu einer Art Grundrecht machen“, so der Kandidat. Dies sei gerade auch für den Mittelstand und das Handwerk wichtig. Die Datensouverenität des Einzelnen müsse vor der „Sammelwut deutscher Behörden“ geschützt werden, weswegen er gegen die anlasslose Vorratsdatenspeicherung eintreten werde.

Er wolle für den Mittelstand kämpfen und vor allem für Neugründer, die mehr Unterstützung und weniger bürokratische Fesseln bräuchten. Beim Thema Erbschaftssteuer fordert Aulila bürokratische Erleichterungen oder diese „am besten ganz abzuschaffen“; durch diese Steuer gingen Arbeitsplätze und Wohlstand verloren.

„Alle 16 Landesregierungen experimentieren auf dem Rücken der Schüler herum, oft aus ideologischen Gründen“, beklagte Aulila beim Thema Bildung. Er fordert bundesweite Standards für das Abitur – die sich an dem hohen Niveau von Baden-Württemberg und Bayern orientieren sollten. In der Europapolitik will er sich dafür einsetzen, dass sich die EU wieder auf ihre „Kernkompetenzen“ besinnt.

Vor Beginn der Versammlung, die vom gastgebenden Kreisvorsitzenden Hans-Peter Bensch geleitet wurde, gab es Grußworte des FDP-Ortsvorsitzenden Hilmar Fleischer und des Rottweiler FDP-Kreisvorsitzenden Gerhard Aden, der über seine ersten sechs Wochen als Abgeordneter im baden-württembergischen Landtag berichtete.

Am 19. November 2016 findet in Donaueschingen die Landesvertreterversammlung der FDP statt, in der die Liste für den Bundestagswahlkampf aufgestellt wird.

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 27. Juni 2016, Regionalausgabe Gränzbote Tuttlingen, Heuberger Bote Spaichingen, Trossinger Zeitung, Redakteur Frank Czilwa

Junge Liberale: „Erneuerungsprozess personell vorantreiben“

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Allgemein | 20. Juni 2016

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„Erneuerungsprozess personell vorantreiben“
16/06/2016 by Carolin Grulms, Pressesprecherin der JuLis Baden-Württemberg

Junge Liberale wollen ihren Bundestagsspitzenkandidaten in der Top 5 platzieren

Auf der Klausurtagung am vergangenen Wochenende in Baden-Baden hat der Landesvorstand der Jungen Liberalen Baden-Württemberg (JuLis) beschlossen, den Juli-Spitzenkandidaten auf der FDP-Landesliste zur Bundestagswahl auf einen der vorderen Plätze zu positionieren.

Zum Beschluss sagt der Landesvorsitzende der Julis Baden-Württemberg Marcel Aulila: „Unser Ziel ist es, den JuLi-Spitzenkandidaten unter die Top fünf der Landesliste für die Bundestagswahl zu bringen.“ Aulila fordert im Hinblick auf die bereits genannten möglichen Kandidaturen, dass sich der Erneuerungsprozess der FDP auch personell widerspiegeln solle: „Es ist gut, dass viele der ehemaligen und erfahrenen Bundestagsabgeordneten wieder Verantwortung übernehmen und sich erneut zur Wahl stellen. Um aber den Erneuerungsprozess der Freien Demokraten glaubwürdig nach außen zu transportieren, müssen neben den Erfahrenen auch neue und junge Gesichter auf den vorderen Plätzen der Landesliste stehen!“

Zur Rolle der JuLis bei der Listenaufstellung sagt Aulila: „Die JuLis haben den Erneuerungsprozess der FDP personell und programmatisch unterstützt und begleitet. Wir brauchen künftig weiterhin junge Menschen, die mit ihren innovativen und frischen Ideen unsere liberale Politik vorantreiben. Den JuLis einen vorderen Listenplatz zu gewähren ist auch ein Zeichen der Wertschätzung der Nachwuchsarbeit. Die Landtagswahl in Baden-Württemberg hat gezeigt, dass die jungen Wähler die zweitstärkste Wählergruppe der Freien Demokraten bilden. Das sollte sich auch im Kandidatentableau zeigen.“

Der JuLi-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl wird auf dem 70. Landeskongress der JuLis  Baden-Württemberg am 17./ 18. September 2016 in Stuttgart gewählt.