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Syngenta gewährt Einblicke

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Allgemein | 14. März 2011

Stein – Das Syngenta-Forschungszentrum in Stein hat gestern Nachmittag seine Türen geöffnet, um im Rahmen des Agrar- und Verbrauchertags des FDP-Bezirksverbands Südbaden Einblicke in die Forschungsarbeit des Pflanzenschutzmittel- und Saatgutproduzenten zu geben. FDP-Landtagskandidat Klaus Denzinger begrüßte die knapp 80 Besucher in dem Schweizer Betrieb, der seinen Hauptsitz in Basel hat.

Syngenta gewährt Einblicke

Unter den Gästen war auch FDP-Staatssekretär Ernst Burgbacher.

„Die Tatsache, dass der Agrar- und Verbrauchertag in diesem Jahr in der Schweiz stattfindet, zeigt deutlich, dass wir uns der Bedeutung unseres Nachbarlandes in der Grenzregion bewusst sind“, sagte Denzinger. Er dankte Alfons Döbele, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Bad Säckingen, für die Organisation der Veranstaltung.

Bettina Gsell, Syngenta-Werksleiterin in Stein, stellte das Unternehmen und den Forschungsstandort vor. Syngenta sei weltweit in 90 Ländern aktiv und beschäftige 26 000 Mitarbeiter. 350 Beschäftigte habe das Werk in Stein, 65 davon seien Deutsche. Der Umsatz des Unternehmens habe im Jahr 2010 bei 11,6 Milliarden US-Dollar gelegen, 80 Prozent davon kämen aus dem Geschäftsfeld Pflanzenschutzmittel. Aber auch der Bereich Saatgut spiele für Syngenta eine wichtige Rolle: Jede sechste Tomate weltweit werde mit Syngenta-Produkten gezüchtet.

Die Werksleiterin übernahm anschließend auch eine Besuchergruppe bei der Werksführung. Die Gruppe, darunter Denzinger, Döbele und Burgbacher, ließ sich den Entwicklungsprozess eines Pflanzenschutzmittels von ersten, großangelegten Testreihen über Feldversuche bis hin zur Marktreife erläutern. Bettina Gsell führte die Besucher durch die Forschungslabore, Klimaräume und Gewächshäuser auf dem Werksareal.

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Landwirt Erhard Graunke aus Wutach, der immer wieder Zwischenfragen stellte, zeigte sich beeindruckt von der Führung: „Das ist ein interessanter Einblick und gleichzeitig Ausblick in die Zukunft. Es gibt eine ganze Reihe von Neuerungen auf dem Gebiet der Pflanzenschutzmittel.“ Organisator Döbele freute sich über die gute Resonanz der Veranstaltung. „In den vergangenen Jahren hatten wir längst nicht so viele Besucher.“ Das Thema spreche sowohl Landwirte als auch Verbraucher an.

Am Abend fand im Anschluss an die Werksführung noch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Pflanzenschutz und Ökologie – ein Widerspruch?“ statt. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Professor Erik Schweikert führte mit einem Impulsreferat in die Thematik ein.

Foto oben: Syngenta-Werksleiterin Bettina Gsell (Mitte) führt FDP-Landtagskandidat Klaus Denzinger (von links), den Ortsverbands-Vorsitzenden Alfons Döbele mit seiner Frau Angela, Staatssekretär Ernst Burgbacher, den Bundestagsabgeordneten Erik Schweikert und Martin Cammerer vom FDP-Bezirksverband Südbaden durch den Forschungsstandort in Stein. Bild: Breuing

Quelle: Südkurier Online vom 12.03.2011
Link: http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/bad-saeckingen/Syngenta-gewaehrt-Einblicke;art372588,4770880