Bürger beteiligen – Herausforderungen anpacken

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Sabine Pfisterer, Hendrik Tzschaschel

Eines der Fundamente auf denen unsere Gesellschaft aufbaut, ist die Staatsform der Demokratie. Die Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürger. Sie können durch aktive Mitwirkung den Prozess der gesellschaftlichen Weiterentwicklung gestalten. Das Land Baden-Württemberg möchte Bürgerbeteiligung erleichtern und Menschen stärker an politischen Prozessen teilhaben lassen. Die Landesverfassung soll geändert werden. Geplant sind niedrigere Hürden für Volks- und Bürgerentscheide. Weniger Wahlberechtigte als bisher können zukünftig ein Volksbegehren beantragen.

Die FDP Dossenheim wird sich dafür einsetzen, Bürger am städtebaulichen Gestaltungsprozess in Dossenheim zu beteiligen. Wir wollen die Bürger bei der Planung und dem Bau von größeren Infrastrukturprojekten einbeziehen, damit eine größere Akzeptanz erzielt werden kann. Erfolgreich umgesetzt am Beispiel der Sanierung der Hauptstraße: Die Hauptstraße wurde nach jahrelangen Überlegungen endlich saniert. Ende 2009 hatte der Dossenheimer Ortsverband der FDP mit Sabine Pfisterer und Hendrik Tzschaschel, beide wohnhaft in der Hauptstraße, eine Umfrage durchgeführt. Die Dossenheimer Liberalen wollten wissen, was für ein Meinungsbild über die Neugestaltung der Hauptstraße zwischen Rathausplatz und Adler vorherrschte. Die damals geäußerten Anregungen der Anwohnerinnen und Anwohnern wurden auf mehreren Liberalen Runden diskutiert. Der Ergebnisse wurden von der Verwaltung aufgegriffen und später in den Planungen umgesetzt. Sabine Pfisterer und Hendrik Tzschaschel möchten Verantwortung für die künftige Gestaltung ihrer Heimatgemeinde übernehmen.

Bildungschancen in Dossenheim verbessern

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Hans-Peter Günther, Rsoa Höger

Gute Bildung ist ein wichtiger Schlüssel zu einem selbstbestimmten und erfolgreichen Leben. Ein Ziel der Gesellschaft sollte sein, bessere Bildungschancen für alle Menschen, insbesondere die für unsere Kinder, umzusetzen. Bildung ist dabei mehr als eine Qualifizierung für die künftige Arbeitswelt oder Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung. Sie beeinflusst wesentlich das Vertrauen in die Gesellschaft und die demokratische Grundhaltung. Jedes einzelne Mitglied unserer Gemeinschaft soll dazu befähigt werden, eigenverantwortlich zu handeln und soziale Verantwortung zu übernehmen.

Die Entwicklung jedes Einzelnen zu einem mündigen und verantwortungsbewussten Bürger erfordert hervorragende Bildungseinrichtungen, die sowohl staatlich geleitet als auch privatwirtschaftlich organisiert werden können. Das bedeutet für die Schulen in Deutschland, dass sie einen herausragenden Beitrag leisten müssen, um Chancengerechtigkeit herzustellen. Die Schule hat die Aufgabe gute Rahmenbedingungen zu schaffen, damit der Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler unterstützt werden kann. Kompetenzen werden als erlernbare Fähigkeiten und Fertigkeiten verstanden, die eine erfolgreiche Bewältigung bestimmter Anforderungssituationen ermöglichen.

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Ulrich Mayerhöfer, Julia Raab

Gute Schulen vor Ort

Kindgemäße Entwicklung, kindgemäßes Erkennen und Lernen brauchen Zeit, denn Schule ist mehr als nur Unterricht. Die Frage nach Qualität von Schule und einer kind- und jugendorientierten Pädagogik an einer Ganztagsschule ist zu stellen. Die ganztägige Verweildauer der Schülerinnen und Schüler bringt es natürlich mit sich, wenn man Ganztagsschule nicht als verlängerte Halbtagsschule mit Suppenausgabe verstehen will, dass die immer wichtiger werdende Freizeitgestaltung in unserer Gesellschaft mit eingeschlossen wird. Die Schule wird somit zum Lebensraum, der das gesellschaftliche Leben widerspiegelt. Mitgestaltung am schulischen Leben und die Übernahme von Verantwortung werden bewusst ausgebaut. Gefördert wird somit die Identifikation mit der Schule. Damit muss sich auch die Sichtweise der außerschulischen Institutionen ändern.

Hans-Peter Günther, Vater von zwei kleinen Kindern legt großen Wert darauf, dass Dossenheim hervorragende Bildungseinrichtungen hat, damit sowie es Rosa Höger formuliert, die jungen Menschen in unserer Gesellschaft lernen, ihr Leben in Zukunft selbstbestimmt gestalten zu können. Beide kandidieren auf der Liste der Dossenheimer Liberalen für den Gemeinderat.

Inklusion – eine herausfordernde Aufgabe

Nach Andreas Hinz, Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität Halle, wird Inklusion wie folgt beschrieben: „Inklusion umfasst alle Dimensionen von Heterogenität und versteht Menschen mit Behinderung als eine von vielen Minderheiten.“ Im nationalen Aktionsplan der Bundesregierung wird beschrieben, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt mit anderen wirksam und umfassend am politischen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Wer den Leitgedanken ‚Inklusion‘ ernst nimmt, der setzt die UN-Behindertenrechtskonvention nicht für Menschen um, sondern mit ihnen. 2009 wurde die Behindertenrechtskonvention von der Bundesrepublik Deutschland ratifiziert. Daraus resultiert die Aufgabe, die dort dargestellten Inhalte umzusetzen. Bisher haben wir im Vergleich zu anderen Unterzeichnerstaaten in Deutschland die volle und wirksame Teilhabe von behinderten Menschen an der Gesellschaft noch nicht stärker im Fokus. Die Achtung vor der Unterschiedlichkeit von Menschen mit Behinderung und die Akzeptanz dieser Menschen als Teil der menschlichen Vielfalt müssen somit als gesellschaftlicher Auftrag verstanden werden. Dieser sollte in den nächsten Jahren das Handeln der Verantwortlichen unseres Gesellschaftssystems bestimmen. Für die Gemeinde Dossenheim stellt dieser Anspruch eine große Herausforderung dar, da die öffentlichen Einrichtungen entsprechend modernisiert werden sollten, damit Menschen auf weniger Barrieren stoßen.

Auf seiner Sitzung am 31. März 2014 hat sich der Bundesvorstand der FDP für mehr Teilhabe und Offenheit ausgesprochen. Um das Ziel, die volle Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu erreichen, sind bürgerschaftliches Engagement und Solidarität gefordert. Die Liberalen erkennen an, dass eine barrierefreie Gesellschaft eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Die beiden engagierten Dossenheimer FDP-Vorstandsmitglieder Ulrich Mayerhöfer und Julia Raab treten bei der Gemeinderatswahl an, um gesellschaftliche Herausforderungen in der Kommune anzupacken.