Bildungseinrichtungen stärken

„Wichtige Plätze, die die Gemeinde braucht“,

so Bürgermeister Hans Lorenz am 09. April 2013 auf der öffentlichen Gemeinderatsitzung, auf der der Antrag der Dreikäsehoch Kinderbetreuungs-GmbH über eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 360.000 Euro behandelt wurde. Einstimmig hatte sich damals der Gemeinderat dafür ausgesprochen, weil damit die Kinderbetreuungs-GmbH der Gemeinde die Aufgabe abnimmt, Betreuungsplätze zu schaffen. Denn Dossenheim braucht Kinderbetreuungsangebote.

10 Ulrich Mayerhöfer

Ulrich Mayerhöfer

Ein Jahr später! Dossenheim kann punkten. Drei von vier Dreijährigen kann ein Betreuungsplatz angeboten werden. Mehr als doppelt so hoch wie der Gesetzgeber es verlangt! Ulrich Mayerhöfer berichtete stolz von seiner Kinderkrippe „Dreikäsehoch“. Wie von seiner Seite aus geplant, wurden Ende 2013 die Räumlichkeiten eingeweiht. Die Kandidatinnen und Kandidaten der FDP Dossenheim konnten drei Gruppenräume mit angrenzenden „Schlafgemächern“ für die ganz Kleinen, Küche, Wasch- und WC-Anlagen sowie Aufenthalts- und Büroräume modernsten Standards bewundern. Eine Erzieherin, die an der Pädagogischen Hochschule speziell für die Betreuung von Kindergärten ausgebildet worden ist, erläuterte ausführlich die Qualitätsmerkmale, die die Arbeit vor Ort auszeichnen. Insbesondere wird darauf Wert gelegt, dass den Kleinsten vielfältige Angebote ermöglicht werden können. In jeder Gruppe befinden sich drei Kindergärtnerinnen – mehr als vorgeschrieben.

Die Vielfalt in Dossenheim bietet individuelle Möglichkeiten für Familien, die Bildungsbiographien ihrer Kinder zu unterstützen: Vor Ort sind der kürzlich eröffnete Waldkindergarten, Kindergärten mit Krippen der kirchlichen Träger sowie privatwirtschaftlich organisierte Kindergärten. Die FDP Dossenheim wird sich dafür einsetzen, dass diese Infrastruktur für Kleinkinder weiterhin erhalten bleibt.

Kandidaten der FDP

v.l.n.r.: Hermann Fischer, Hans Lukan, Ulrich Mayerhöfer, Julia Raab, Rosa Höger, Eugen Reinhard, Doris Hoffmann, Sabine Pfisterer, Hendrik Tzschaschel

Bildungseinrichtungen stärken – Mehr Freiheiten zulassen

Liberale Bildungspolitik macht sich dafür stark, dass Menschen befähigt werden, ihre Zukunft eigenverantwortlich und selbständig zu gestalten. Die FDP setzt sich für eine Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Schulen in unserem Land ein. Schulen sollen eigenständig den Bildungs- und Erziehungsauftrag mit allen am Schulleben Beteiligten vor Ort ausgestalten können. Die Vielfalt im Bildungssystem ist zentral für die Weiterentwicklung von pädagogischen Ansätzen. Wenn eine gute Bildung der Schülerinnen und Schüler erreicht werden soll, wäre es sinnvoll, mehr Wettbewerb um die besten pädagogischen Konzepte zuzulassen. „Schülerinnen und Schüler sollen die bestmöglichen Chancen erhalten, damit sie sich in unserer Gesellschaft frei entfalten können“, so Heidi Hoffmann, Tochter des ehemaligen Ortsvorsitzenden der FDP Dossenheim Harald Hoffmann, der es wichtig ist, dass sich Jugendliche in Deutschland hervorragend ausbilden können.

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Heidi Hoffmann

Ist das Schulangebot vor Ort vielfältig, können die Eltern wählen, welche Schule ihr Kind besuchen kann. Vielfalt wird sich nur dort etablieren, wo es starke Meinungsverschiedenheiten gibt. Die Entwicklung zu mehr Eigenständigkeit jeder einzelnen Schule wird nur schrittweise und nur mit ihrem Einverständnis erfolgen können. Das Festhalten am Bewährten und die politisch festgefahrenen Überzeugungen behindern vielfach das Entwicklungspotenzial an Schulen sowie im Bildungssystem.

Die FDP Dossenheim unterstützt die Organisationsentwicklung der am Ort ansässigen Schulen.