Bundestagswahl im September 2017

Bundestagskandidat der Freien Demokraten im Wahlkreis 278 (Bruchsal – Schwetzingen)

FDP in Baden Wuertemberg Kandidaten FDP in Baden Wuertemberg KandidatenHendrik Tzschaschel,
52 Jahre, verheiratet, 5 Kinder
Realschulkonrektor
Vorsitzender der FDP Dossenheim seit 2009
Vorsitzender  Förderverein der Neubergschule Dossenheim e.V.

In Deutschland brauchen wir eine politische Kraft, die sich für die Freiheit einsetzt. Freiheit in Verantwortung für sich selbst und für die Gemeinschaft erfordere mündige Bürger, die sich für ihre Gesellschaft starkmachen. Ich setze auch im 21. Jahrhundert auf eine moderne, freiheitliche Gesellschaft, die sich danach ausrichtet, dass jeder sein Leben eigenverantwortlich gestalten kann und Verantwortung für die Gemeinschaft übernimmt.

Verantwortung für ein starkes Europa
Der größte Freiheitsgewinn in der Geschichte unseres Landes nach dem zweiten Weltkrieg war und ist der europäische Einigungsprozess. Das Zusammenwachsen der europäischen Völker hat Millionen den Frieden und die Freiheit gegeben, ihre Träume zu erfüllen und ihren eigenen Weg zu gehen. Wir Liberale wollen, dass dieses Europa eine starke Zukunft hat. Wir in Deutschland übernehmen Verantwortung für Frieden, Freiheit und Sicherheit. Wir wollen uns auch künftig auf unserem Kontinent frei entfalten können.

Die Staaten in Europa achten auf marktwirtschaftliche Ordnung, setzen sich für eine dezentrale Entscheidungsfindung ein und stärken die rechtsstaatlichen Grundlagen. Dazu müssen erstens die Schuldenkrise einzelner Mitgliedsstaaten überwunden und die gemeinsame Währung auf ein solides Fundament gestellt, zweitens eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik ausgebildet sowie drittens gemeinsame Ziele beispielsweise in der Energiepolitik und der Zuwanderung entwickelt werden. „Wir stehen für ein Europa, in dem jede Region ihre kulturelle Identität leben und bewahren kann.“

Tzschaschel1Wirtschaftspolitik – Vernunft zählt
Die soziale Marktwirtschaft bildet die Grundlage des wirtschaftlichen Zusammenlebens. Deutschlands Wohlstand entsteht durch Unternehmertum. Menschen, die ein Geschäft, einen Handwerksbetrieb, ein Unternehmen gründen oder leiten, übernehmen freiwillig Verantwortung für sich, ihre Familien, ihre Mitarbeiter und damit auch für ihre Region. Gründer schaffen Zukunft! Unternehmen vor Ort geben Menschen eine Perspektive, stärken den Wettbewerb, sorgen für Dynamik und sichern Arbeitsplätze. Wir Freie Demokraten werben für eine verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik, wenden uns gegen die schleichende Bürokratisierung und setzen auf eine gute Infrastruktur.

Die Zukunft unserer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland hängt davon ab, wie und in welchem Umfang wir Energie nutzen können. Eine wirtschaftlich tragfähige Energieversorgung ist wichtig für die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Baden-Württemberg sowie der Metropolregion. Heute ist eine vernünftige Energiepolitik gefragt und gefordert! Wir Freie Demokraten unterstützen Initiativen, die den Energieverbrauch senken. Wir stehen für den Klimaschutz und wissen, dass Ökonomie und Ökologie sich nicht einander ausschließen. „Heutiges Handeln muss nachhaltig sein. Es ist ein Gebot der Generationengerechtigkeit.“

Bildungseinrichtungen stärken – eine zentrale Aufgabe
Bildung, Wissenschaft und Kultur sind Fundamente einer offenen freiheitlichen Gesellschaft und sorgen dafür, dass wir Menschen Komplexität bewältigen können. Bildung ist entscheidende Voraussetzung für Mündigkeit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Eine gute Bildungspolitik gestaltet den Rahmen, damit alle Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft eine Chance bekommen, selbstbestimmt über ihr Leben entscheiden zu können. Chancengerechtigkeit herzustellen, steht im Zentrum sozialer liberaler Politik. „Unsere Kinder und nachkommenden Generationen müssen Zukunft gestalten können!“

Liberale Bildungspolitik macht sich dafür stark, dass Menschen befähigt werden, ihre Zukunft eigenverantwortlich und selbständig zu gestalten. Die FDP setzt sich für eine Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Schulen in unserem Land ein. Schulen sollen eigenständig den Bildungs- und Erziehungsauftrag mit allen am Schulleben Beteiligten vor Ort ausgestalten können. Die Vielfalt im Bildungssystem ist zentral für die Weiterentwicklung von pädagogischen Ansätzen. Wenn eine gute Bildung der Schülerinnen und Schüler erreicht werden soll, wäre es sinnvoll, mehr Wettbewerb um die besten pädagogischen Konzepte zuzulassen. „Schülerinnen und Schüler sollen die bestmöglichen Chancen erhalten, damit sie sich in unserer Gesellschaft frei entfalten können.“ Ist das Schulangebot vor Ort vielfältig, können die Eltern wählen, welche Schule ihr Kind besuchen kann. Vielfalt wird sich nur dort etablieren, wo es starke Meinungsverschiedenheiten gibt. Die Entwicklung zu mehr Eigenständigkeit jeder einzelnen Schule wird nur schrittweise und nur mit ihrem Einverständnis erfolgen können. Das Festhalten am Bewährten und die politisch festgefahrenen Überzeugungen behindern vielfach das Entwicklungspotenzial an Schulen sowie im Bildungssystem.

Ich vertraue der Verantwortungsgemeinschaft Familie. Sie bildet eine wichtige Säule in unserer Gesellschaft. Der Staat hat die Autonomie des Familienlebens zu respektieren und durch einen rechtlichen Rahmen dafür zu sorgen, dass sie den Menschen eine sichere und dauerhafte Lebensgrundlage bietet.

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